Abwehr von Wirtschaftskriminalität - Notwendig sind firmen- und branchenbezogene Konzepte

Verweis auf eine Veröffentlichung in der ASW-Zeitschrift WIK 04/2006, die auf einen Vortrag von Dr. Lutz Vietor auf der Führungskräftetagung des VSW Baden-Würtemberg in Berlin basiert, der über die Wiedergabe von Selbstauskunft-Analysen hinausgeht.

(PresseBox) ( Berlin, )
Der Fall HEROS, Korruption bei Automobilherstellern, illegale Beschäftigung im Bau, Doping im Profi-Sport, die Plagiate aus Asien - dies sind nur einige wenige Facetten der Wirtschaftskriminalität. Angesichts der Breite des Deliktfeldes und der Unschärfe des Begriffs sind Statistiken über «Wirtschaftskriminalität», etwa die Resultate der branchenübergreifenden Befragungen von Beratungsgesellschaften, nur von begrenztem Aussagewert, da sie vorrangig auf freiwilligen nicht überprüf- und bewertbaren Selbstauskünften beruhen. Wenn aber ein beachtlicher Anteil der Täter Führungskräfte sind, welchen Wert haben dann derartige Auskünfte und wie wirksam können präventive Maßnahmen sein? Nützlicher für Prävention und Aufklärung sind branchenspezifische, länderbezogene und funktionsgebundene Aufarbeitungen und extern unterstützte Analyse- und Abwehrmaßnahmen in den Unternehmen.

In einem Vortrag, gehalten auf der Führungskräftetagung des VSW Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Baden-Württemberg e. V. in Berlin im Juli 2006 hat Dr. Lutz Viëtor, ISG International tätige Sicherheitsgesellschaft mbH Berlin, aktuelle Erscheinungsformen der Wirtschaftskriminalität und Möglichkeiten der Prävention im Ergebnis praktischer Erfahrungen dargestellt. Partiell ist dieser Vortrag in der Sicherheitsfachzeitschrift des ASW, WIK Nr. 04/2006, Seite 9f. veröffentlicht.

Danach ist in den Unternehmen bereits vor konkreten Anlässen zuerst ein Screening der Gefährdungslage mit Risikoanalyse erforderlich, gefolgt von abschreckender und verhindernder Prävention mit den klassischen Maßnahmen der Überwachung, Regulierung, Kontrolle und Intervention. Hier liegen unterschätzte Reserven.

Die parallel erfolgende aufdeckende und intervenierende Prävention umfasst dann die Reaktion und Intervention durch das Krisenmanagement und die Notfallplanung, die Schadensauswertungen, interne und externe Überprüfungen einschließlich geeigneter Softwareinstrumente. Wichtig ist dabei eine im Niveau abgestimmte ganzheitliche Vorgehensweise, denn das schwächste Glied bestimmt den Erfolg. Zu beachten sind auch Bedrohungen und Geiselnahmen, wenn bisherige "klassische" wirtschaftskriminelle Delikte durch Prävention verhindert werden. Die Angebote der ISG International tätige Sicherheitsgesellschaft mbH Berlin, zu deren Referenzen Staatsbanken zählen, richten sich an gefährdete Unternehmen und Unternehmer als Ziele derartiger krimineller Angriffe.

Kontakt: http://www.security-isg.com
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