Kooperation von Isabellenhütte und Sensor-Technik Wiedemann

Batterie-Management-System macht hybride Antriebstechnik bei Nutzfahrzeugen noch effizienter

(PresseBox) ( Dillenburg, )
Die Unternehmen Sensor-Technik Wiedemann (STW) aus Kaufbeuren und Isabellenhütte Heusler aus Dillenburg haben zusammen eine Batteriemanagement-Lösung für Nutzfahrzeuge mit hybrider Antriebstechnik entwickelt. Durch die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung besiegeln beide Unternehmen weitere gemeinsame Aktivitäten bei Entwicklung und Produktion von Schlüsselkomponenten für die elektrische Antriebstechnik.

Beim hybriden Antriebssystem wird momentan hauptsächlich auf elektrische Energiespeicher gesetzt. Eine entscheidende Rolle spielt hierbei die Lithium-Ionen-Batterie, weil sie sowohl hohe Energie- als auch Leistungsdichte in sich vereint.

"Der erfolgreiche Betrieb einer Lithium-Ionen-Batterie ist abhängig von einem gut funktionierenden Batterie-Management-System (BMS) das über präzise Sensoren für Spannungen und Ströme verfügt. Mit der Isabellenhütte konnten wir ein führendes Unternehmen der Kfz-Strommessung gewinnen. Die gemeinsame Entwicklungsarbeit wird uns neue Möglichkeiten eröffnen", so Wolfgang Wiedemann, Geschäftsführer der Sensor-Technik Wiedemann GmbH und seit Mitte dieses Jahres neuer Vorstandsvorsitzender des AMA Fachverband für Sensorik e.V.

Sensor-Technik Wiedemann hat langjährige Erfahrung bei der Entwicklung von BMS für Kraftfahrzeuge. Im Rahmen dieser Projekte wurde bereits eine Vielzahl von Nutzfahrzeugen, wie Kleintransporter für den Zustellverkehr, kleinere Lkw und Omnibusse mit Hybridantrieben sowie Lithium-Ionen-Batterien ausgestattet. Die Isabellenhütte war das erste Unternehmen weltweit, das auf Shuntbasis mit dem Datenerfassungssystem ISA-ASIC eine hochgenaue Messung von Strom, Spannung und Temperatur im Automobil realisieren konnte. Das BMS greift auf ein Sensormodul ("IVT") der Isabellenhütte zurück, das in der Lage ist, einen minimalen Spannungsabfall an einem niederohmigen Messwiderstand in der Stromschiene des Traktionsnetzes präzise zu messen. "Wir freuen uns, mit STW ein namhaftes Unternehmen der hybriden Antriebstechnik als Partner gewonnen zu haben und erhoffen uns von der Kooperation die Erschließung weiterer Marktanteile in diesem Segment" sagt Dr. Felix Heusler, Vertriebsleiter Messtechnik und Legierungen sowie Mitglied der Geschäftsleitung Isabellenhütte Heusler. "Unsere Sensormodule sind zu 100 % auf den Anwendungsfall konfigurierbar. Durch die Zusammenarbeit mit STW in frühen Produkt-Entwicklungsphasen können wir diesen Vorteil voll zur Geltung bringen." so Dr. Heusler weiter.

Über Sensor-Technik Wiedemann

Die Sensor-Technik Wiedemann GmbH (STW) wurde 1985 von Wolfgang und Katharina Wiedemann gegründet und hat seine ursprüngliche Produktpalette, Sensoren und Messtechnik, seit 1989 durch Steuergeräte für mobile Anwendungen erweitert. Seit 2001 existieren Niederlassungen in den USA (Atlanta und Portland) und England (Sharnbrook), sowie weltweite Kooperationen mit zahlreichen Auslandsvertretungen. Heute beschäftigt die Firmengruppe Wiedemann, bestehend aus STW und KMW, 370 Mitarbeiter allein im Stammhaus in Kaufbeuren.

In Ergänzung zur Sensor- und Steuerungstechnik treibt STW als drittes Arbeitsgebiet die mobile elektrische Energietechnik voran und hat hierfür eine Reihe von Produkten und Technologien entwickelt:
- das Mobil Elektrische Leistungs- und Antriebssystem powerMELA®,
- das modulare Batterie-Management-System mBMS sowie
- eine modular aufgebaute, präzise Spannungs- und Strommesstechnik, die auf Basis des Sensormoduls "IVT" der Isabellenhütte gemeinsam mit diesem Unternehmen entwickelt wurde.

Schon heute rüsten Kunden ihre Fahrzeuge und Systeme mit Antriebskomponenten und Elektronik für Batterien und Brennstoffzellen von STW aus. Damit vereint STW alle Schlüsselkompetenzen unter einem Dach, die für die künftige Ausrüstung moderner Fahrzeuge und Arbeitsmaschinen mit elektrischer und dieselelektrischer (hybrider) Antriebstechnik erforderlich ist.
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