Was tun nach dem Safe Harbor Urteil? Iron Mountain informiert via zweier Live-Webinare

Experten von Iron Mountain geben Tipps, wie Datensicherheit weiter gewährt werden kann

(PresseBox) ( Hamburg, )
Die Aufhebung des Safe Harbor Abkommens durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshof (EuGH) Ende letzten Jahres hat bei vielen Unternehmen zu Verunsicherung geführt. Der Informationsmanagement-Dienstleister Iron Mountain informiert  daher alle Interessierte an zwei Terminen (23. Februar und 9. März 2016) in je einem Live-Webinar zur Frage „Was bedeutet das Safe Harbor Urteil für die Sicherheit Ihrer Information?“. Die rund einstündigen Online-Veranstaltungen beginnen jeweils um 10 Uhr und sind für alle Teilnehmer kostenlos.

Die beiden Referenten Hans-Günter Börgmann (Geschäftsführer) und Manuela Sube (Datenschutzbeauftragte) der Iron Mountain Deutschland GmbH widmen sich in dem Webinar besonders der Frage, wie Unternehmen die Sicherheit ihrer geschäftskritischen Daten auch nach dem Safe Harbor Urteil gewährleisten können und welche Maßnahmen eingeleitet werden sollten. Abschließend können die Teilnehmer Fragen an die Experten stellen. Es ist ebenfalls geplant, auf die neuesten Entwicklungen einzugehen.

Agenda:

10.00 – 10.10 Uhr: Bedeutung der Aufhebung des Safe Harbor Abkommens
10.10 – 10.20 Uhr: Wie ist der Datentransfer in der Übergangsphase rechtlich gesichert?
10.20 – 10.35 Uhr: Stand der Safe Harbor Nachfolgeverhandlungen zwischen der EU und den USA
10.35 – 10.45 Uhr: Offene Fragerunde

Interessierte können sich hier für eines der Webinare anmelden.
Die Zugangsdaten zum Webcast werden nach erfolgreicher Registrierung per E-Mail versandt. 

Betroffen sind vorwiegend kleine und mittlere Unternehmen

Nach Meinung der europäischen Richter in Luxemburg sind persönliche Daten europäischer Internetnutzer in den USA nicht ausreichend vor dem Zugriff US-amerikanischer Behörden geschützt. Während größere Unternehmen dank ihrer Ressourcen schnell auf das Safe Harbor Urteil reagieren können, sieht Hans-Günter Börgmann auf andere Firmen Probleme zukommen. „Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen haben nämlich in der Vergangenheit aus Kostengründen Teile ihres digitalen Dokumentenmanagements an US-Unternehmen ausgelagert. Die Entscheidung der EuGH-Richter schränkt die vorher bestandene Handlungsfreiheit enorm ein“, so Börgmann. „Andererseits ist angesichts der Datenschutzverletzungen durch US-Behörden die Entscheidung nachvollziehbar und in Anbetracht der bald in Kraft tretenden EU-Datenschutzverordnung auch konsequent. Doch für alle gut Informierten gibt es natürlich Lösungen.“

Über das Safe-Harbor-Abkommen

Das Safe-Harbor-Abkommen ist eine Entscheidung der Europäischen Kommission, die es Unternehmen ermöglicht, personenbezogene Daten in Übereinstimmung mit der europäischen Datenschutzrichtlinie 95/46/EG aus einem EU-Staat an die USA zu übermitteln [1]. Seit dem Bestehen des Abkommens im Jahr 2000 sind etwa 5.500 amerikanische Unternehmen dem Abkommen beigetreten [2]. Von Politikern und Datenschutzrechtlern wurde das Abkommen spätestens seit den Enthüllungen von Edward Snowden kritisch betrachtet. Bereits im März 2014 stimmte das EU-Parlament mit überwältigender Mehrheit für eine Aussetzung des Abkommens, was als Reaktion der Abgeordneten auf den NSA-Skandal gedeutet werden kann [3]. 

[1] http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2000:215:0007:0047:DE:PDF
[2] http://safeharbor.export.gov/list.aspx
[3] http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-03/usa-eu-datenschutz-datenaustausch-swift-safe-harbour

Link zum Webinar: http://www.ironmountain-event.de/evm/event.php?eid=4846&status=teilnehmer&src=PRESS

Weitere Informationen zu den Dienstleistungen von Iron Mountain finden Sie hier: www.ironmountain.de
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