Jobangebote auf Rekordhoch

Konjunktur 2016: Fachkräftebedarf und Stellenvielfalt

(PresseBox) ( Ahrensburg, )
Positive Entwicklungen am deutschen Stellenmarkt: Mehr als drei Millionen Stellenangebote wurden 2016 in den wichtigsten deutschen Online-Jobbörsen und Printmedien veröffentlicht. Dabei erhöhte sich die Zahl der offenen Stellen im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent und das, obwohl es lediglich einen Anstieg von 0,5 Prozent an suchenden Unternehmen gab.

Parallel dazu arbeiten immer mehr Menschen in Deutschland als Zeitarbeiter. 678.000 Beschäftigungsverhältnisse wurden im ersten Halbjahr 2016 abgeschlossen.[1] Thomas Rehder, geschäftsführender Gesellschafter der iperdi Holding Nord GmbH, weiß: „Diese Branche hat aktuell ein großes Entwicklungspotenzial. Aufgrund der guten Lage am deutschen Arbeitsmarkt und des herrschenden Fachkräftemangels sind viele Arbeitsstellen unbesetzt. Gerade bei Saisonarbeiten, kurzfristigen Zusatzjobs oder zum Abfedern von Auftragsspitzen nutzen deutsche Unternehmer die Möglichkeiten der Arbeitnehmerüberlassung. Durch die Flexibilität der Personalplanung entstehen wichtige Wettbewerbsvorteile, die entscheidende Impulse für den langfristigen Unternehmenserfolg geben können." Demnach ist Zeitarbeit aus der deutschen Wirtschaft nicht mehr wegzudenken.

Alle Berufsgruppen konnten durchweg mehr oder weniger stark von der steigenden Personalnachfrage profitieren. Die Zahl an vakanten Stellen im Bereich Organisation und Projektmanagement erhöhte sich auf 22 Prozent. In der Kommunikations- und Informationsbranche wurden sogar 39 Prozent mehr Anzeigen geschaltet. Die Nachfrage nach Krankenschwestern beziehungsweise -pflegern hat sich fast verdoppelt. Dabei ist klar zwischen den Hierarchieebenen zu unterscheiden: Das Ausbildungsangebot schrumpfte in allen Bereichen, wohingegen der Fachkräftebedarf zunahm.

Regional betrachtet ist Schleswig-Holstein mit einem Viertel mehr Jobangeboten als im Vorjahr Spitzenreiter im Bundesvergleich, dicht gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 23 Prozent, Berlin mit 22 Prozent sowie Sachsen und Hamburg mit jeweils 18 Prozent Zuwachs.

Im Bereich der Zeitarbeit ist die Anzahl der Beschäftigten in den vergangenen zehn Jahren mit hoher Dynamik gewachsen. Auch die Arbeitskräftenachfrage ist nach wie vor groß – das spricht für eine insgesamt positive Arbeitsmarktentwicklung. Rehder bekräftigt: „Die Zeitarbeitsbranche reagiert frühzeitig auf Änderungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen und ist daher ein Frühindikator für die Entwicklung am Arbeitsmarkt."

Weitere Informationen finden Sie unter www.iperdi.de

[1] Quelle: Bundesagentur für Arbeit
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.