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Goldman Sachs könnte nur die Spitze des Eisberges sein

Betrugsvorwürfe belasten die gute Stimmung an den Börsen

(PresseBox) (Bäch b. Zürich, ) Auch in dieser Woche belasten die Betrugsvorwürfe gegen Goldman Sachs die US-Börsen. Die unerwartet positiven Quartalszahlen der Citigroup und gute Konjunkturdaten lassen jedoch bei den Investoren die Hoffnung aufkeimen, dass die wirtschaftliche Erholung in den USA nachhaltig Bestand haben könnte. Die einstmals weltgrößte Bank hatte am Montag (19. April) für das erste Quartal einen Überschuss von 4,4 Mrd. USD vorgelegt. Dies ist der größte Gewinn der Citigroup seit 2007. Auch der vom Forschungsinstitut Conference Board ermittelte Index der Frühindikatoren stieg im März um 1,4 Prozent und übertraf damit die Erwartungen der Volkswirte, welche lediglich mit einem Anstieg von 1,1 Prozent gerechnet hatten. "Die Rallye an den Finanzmärkten ist derzeit noch intakt. Allerdings sollte nicht übersehen werden, dass die bisher vorgelegten Quartalszahlen in den USA insgesamt eher durchwachsen sind", so Bernd M. Otto, CEO der Investment24 AG.

Insbesondere der Finanzsektor wird seit vergangenem Freitag (16. April) durch negative Schlagzeilen belastet. Die amerikanische Börsenaufsicht SEC wirft der Investmentbank Goldman Sachs Betrug bei der Vermarktung eines synthetischen verbrieften Hypothekenkredits (CDO) im Volumen von zwei Milliarden Dollar vor.Anlegern sollen relevante Informationen über das Produkt vorenthalten worden sein.Das Investmenthaus hatte die Finanzkonstrukte mit Paulson & Co., einem der weltweit größten Hedgefonds, zusammengestellt und sodann an Investoren verkauft. Zeitgleich habe sich die Fondsgesellschaft am Markt so positioniert, dass ihr ein Wertverfall dieser Kreditportfolien massiv zugute kam. Paulson & Co. wettete 2007 auf einen Zusammenbruch des US-Immobilienmarktes. Der Schaden für die Anleger dieses Finanzproduktes soll sich auf rund 1 Mrd. USD belaufen. "Goldman Sachs drohen massive Schadensersatzforderungen", konstatiert Bernd M. Otto von Investment24 Research. Darüber hinaus ist der Vertrauensverlust, mit dem sich die Investmentbank aufgrund der Betrugsvorwürfe konfrontiert sieht, schon jetzt immens.

Aufgeschreckt durch diese Nachricht nahmen Anleger die gesamte Bankenbranche in Sippenhaft. "Die Risiko-Aversion an den Finanzmärkten könnte aufgrund der Anschuldigungen gegen Goldman wieder zunehmen", erklärt Bernd M. Otto. Goldman Sachs könnte nur die Spitze des Eisberges sein. Am Markt wird es nicht für unwahrscheinlich gehalten, dass auch andere Banken in das Visier der Börsenaufsicht kommen könnten.

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