INVAO: Empfehlungen der FATF sind der Blockchain nicht angemessen

(PresseBox) ( Berlin, )
Frank Wagner, CEO und Mitbegründer des Investment Managers INVAO, kommentiert die aktuelle Empfehlung der Financial Action Task Force on Money Laundering (FATF) zur Regulierung von Krypto-Börsen.

„Wir halten die Empfehlungen der FATF nicht für geeignet, Krypto-Börsen angemessen zu regulieren. Das ist umso ärgerlicher, da der Krypto-Markt dringend klare Richtlinien benötigt. Stattdessen fordern wir eine Regulierung der Fiat-Gateways – also immer dann, wenn reales Geld an Exchanges überwiesen wird und in den Markt fließt oder umgekehrt dem Markt entzogen wird. Eine Informationspflicht bei Transaktionen von Krypto zu Krypto hingegen behindert die Entwicklung des Marktes für Kryptowährungen, erhöht die Compliance-Kosten und könnte zur Schließung von zentralen Krypto-Börsen führen. Das oberste Ziel muss Sicherheit für Investoren und der Schutz vor Geldwäsche sein. Das wird so nicht erreicht.
 
Die aktuellen Empfehlungen der FATF sind ein Beispiel dafür, wie Regulationen des 20. Jahrhunderts schablonenhaft über die Blockchain-Welt des 21. Jahrhunderts gestülpt werden sollen. Die Pläne widersprechen dem inhärenten Grundgedanken der Blockchain – der Dezentralität – und führen potenzielle Anwendungsfälle der Technologie ad absurdum – etwa als Katalysator des Internet of Things, in dem digitale Währungen im Machine-to-Machine-Trading zum Einsatz kommen könnten. Die Mehrheit der Anleger am Blockchain Markt sucht vor allem ein attraktives Risiko-Rendite-Profil und nicht Anonymität. Deswegen würde ein strikteres Regelwerk langfristig die Legitimation des gesamten Blockchain-Sektors erhöhen. Diese Regeln müssen jedoch auf die neuartige Technologie zugeschnitten und ihr angemessen sein."  
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