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Interessengemeinschaft Windkraft Österrreich (IG Windkraft)

10% Windstrom in Oberösterreich sind möglich

IG Windkraft Oberösterreich fordert landespolitische Verantwortung

(PresseBox) ( Linz, )
In den vergangenen Jahren ist es still gewesen um die oberösterreichische Windenergie. Das letzte Windkraftwerk in Oberösterreich wurde 2005 errichtet, seither wurde nicht einmal eine Anlage genehmigt. Das Anfang Juli im Parlament beschlossene ambitionierte Ökostromgesetz wird den Ausbau der erneuerbaren Energien in Österreich forcieren. Bis 2020 könnten bei geeigneten landespolitischen Rahmenbedingungen 10% des Stromverbrauches in Oberösterreich durch Windkraftwerke im eigenen Bundesland erzeugt werden. "Mit einem Windparks pro Bezirk könnte diese Strommenge produziert werden", erläutert Mag. Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft, und weiter: "Die letzten Jahre fehlte die rechtliche Basis des Ökostromgesetzes. Diese ist jetzt gegeben. Nun liegt es an der Landespolitik, dass Oberösterreich voll vom neuen Gesetz profitiert."

"Mit nur 144 Windrädern mit einer Leistung von 433 MW könnte Oberösterreich rund 10% des oberösterreichischen Stromverbrauches durch saubere und sichere Windenergie decken", ist die Vision von Joachim Payr, Geschäftsführer der Energiewerkstatt Consulting GmbH. Mit diesen Anlagen könnte man 870 Mio. Kilowattstunden Windstrom erzeugen, dies entspricht der Atomstrommenge in Oberösterreich. Greenpeace gibt einen Atomstromanteil von 9,4 % für die Energie AG an. "Mit dem Ausbau der Windkraft kann man den Atomstromanteil aus oberösterreichischen Netzen drängen.

Insgesamt könnte die Windkraft dann 250.000 Haushalte versorgen", zeigt Anton Haunold, Obmann der IGW Oberösterreich, auf.

Durch die Errichtung der Windkraftwerke würde jedoch auch die oberösterreichische Wirtschaft profitieren. "Es ist sehr schade, dass wir in unserem eigenen Bundesland seit Jahren keine Windkraftwerke aufstellen können", bedauert Wolfgang Schellerer, Geschäftsführer von Felbermayr Transport- und Hebetechnik, und ergänzt: "Da sind wir mit unseren Kränen in ganz Europa unterwegs und unterstützen auch am Meer den Aufbau von Windkraftanlagen, nur im eigenen Bundesland steht seit Jahren alles still."

433 MW Windkraftleistung würde rund 700 Mio. Euro an Investition bei der Errichtung auslösen und 24 Mio. Euro jährlich durch den Betrieb der Anlagen bewegen. 2.900 Jahresarbeitsplätze durch die Errichtung und 230 Dauerarbeitsplätze durch den Betrieb könnten mit diesem Windkraftausbau geschaffen werden.

Die Förderkosten für Windkraft sind gering. 4,3 Euro zahlte ein österreichischer Haushalt 2010 für den erzeugten Windstrom. "Die Förderung der Windkraft zahlt sich für den Staat aus. Die Summe der Steuerzahlungen an öffentliche Haushalte ist doppelt so hoch wie die Fördersumme, die der Windbetreiber erhält. Andere positive volkswirtschaftliche Auswirkungen wie die Schaffung von Arbeitsplätzen oder die Vermeidung von CO2-Zertifikatskosten sind da noch nicht berücksichtigt", so Mag. Stefan Moidl. Doch nur wenn in Oberösterreich auch Anlagen neu errichtet werden, profitiert die Wirtschaft und Umwelt in Oberösterreich auch von den positiven Effekten des neuen Ökostromgesetzes.

"Die IG Windkraft Oberösterreich fordert die Landesregierung auf, schnell geeignete Rahmenbedingungen für die Windkraft zu schaffen. Insbesondere möchten wir bei den laufenden Planungen für den Masterplan Windkraft eingebunden werden", fordert Haunold. Es könne nicht angehen, dass die gesamte Windbranche, die sich seit Jahrzehnten mit der Windenergie in Oberösterreich beschäftigt, bei der Erstellung des Masterplanes ausgeschlossen und am Ende vor vollendete Tatsachen gestellt wird.
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