Markt für Innentüren wächst 2014 erstmals wieder

Neue Studie über Innentüren von Interconnection soeben erschienen

(PresseBox) ( Wien, )
Im Jahr 2013 schrumpfte der westeuropäische Markt für Innentüren um 3,9% in Menge und 3,8% in Wert. Während die Märkte in Deutschland und der Schweiz mit konstant guten Wachstumsraten punkteten, blieben die südeuropäischen Märkte Spanien und Italien die Problemfälle in Europa. Aber auch Frankreich - Europas größter Markt - entwickelt sich zunehmend zum Sorgenkind.

3,8 Milliarden Euro für 25,7 Millionen Innentüren

Der westeuropäische Markt für Innentüren in den Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien, Großbritannien und Spanien schrumpfte im Jahr 2013 um 3,9% in Menge. Dies entsprach einer Marktgröße von 25,7 Millionen verkauften Innentüren, wovon wiederum 3,3 Millionen Wohnungseingangstüren sind. Wertmäßig belief sich die Marktgröße im Jahr 2013 auf 3,8 Milliarden Euro.

Verdrehte Tatsachen in Österreich und Frankreich

Bei individueller Marktbetrachtung zeigten sich regionale Unterschiede. In Deutschland und der Schweiz entwickelten sich die Märkte bei Steigerungsraten von 5,3% bzw. 7,3% besonders erfreulich. Beide Märkte profitierten sowohl von der guten Entwicklung im Neubau wie auch von der Renovierung. Zum Sorgenkind hat sich der französische Markt entwickelt. Zwar stieg die Zahl an fertiggestellten Wohnbauten, doch der Markt für Innentüren schrumpfte um 3,4% in Menge. Ursächlich ist ein deutlicher Rückgang in den Renovierungsaktivitäten der Franzosen.

Das Wohnbau-Segment setzt Akzente

Haupttreiber am Markt für Innentüren ist das Wohnbau Segment. 61,5% aller verkauften Innentüren werden im Wohnbau abgesetzt. In Italien ist der Anteil des Wohnbau-Segments mit 76,2 am höchsten, in Großbritannien mit 42,0% am niedrigsten. Erfreulich ist, dass sich das Bauumfeld heuer konsolidieren wird. Nachdem die Zahl der Baufertigstellungen seit dem Jahr 2008 jährlich um 12,8% in Menge gefallen ist, wird sie im Jahr 2014 erstmals um 2,0% wachsen. Aber auch die Renovierung wird mit 1,9% im Jahr 2014 bzw. 1,9% im Zeitraum 2012 - 2016 um 2,1% wachsen.

Türen aus Laminat liegen voll im Trend

Die gängigsten Innentüren sind furnierte und lackierte Türen. Zusammengenommen kommen beide Produktgruppen auf einen Marktanteil von 59,6%. Während man in Österreich und der Schweiz lackierte Innentüren bevorzugt (58,9% bzw. 53,6%), sind Furniertüren insbesondere in Spanien und UK populär. Der Trend geht jedoch klar in Richtung der Laminattüren. Sie kommen aktuell auf einen Marktanteil von 20,1% und werden ihren Marktanteil bis ins Jahr 2016 jedoch auf 23,1% ausbauen, wobei in Deutschland sie schon 36,4% erreicht haben.

Italiener sind Vorreiter im Bereich Schiebetüren

Herkömmliche Anschlagtüren, welche über Scharnieren befestigt sind, kommen auf einen Marktanteil von 90,5%. Es gibt jedoch einen Trend hin zu Schiebetüren. Italien übernimmt hier die Vorreiterrolle; jede fünfte Tür ist eine Schiebetür. Eine ähnliche Größenrelation lässt sich im Vertriebsweg beobachten. Aktuell werden 80,2% aller Türen indirekt vertrieben, jedoch lässt sich eine leichte Verschiebung hin zum direkten Vertriebsweg erkennen. Interconnection rechnet, dass sich der Direktvertrieb auf 21,3% ausgebaut haben wird.

Am Bau wird wieder in die Hände gespuckt

Der Abwärtstrend der letzten Jahre scheint gestoppt. Im Jahr 2014 wird der Markt um 1,7% in Menge und um 2,0% in Wert wachsen. Interconnection geht davon aus, dass der Markt im Zeitraum 2012 - 2016 um 2,1% in Menge und 2,4% in Wert wachsen wird.

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