Intel mit ersten Details zum neuen Atom(TM) System-on-Chip für Automobile oder Internet-Telefone

(PresseBox) ( Peking, )
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- Intel stellt neuen Systemon-Chip (SoC) für den Einsatz in IP-Telefonen, Druckern und Infotainment-Systemen für Autos vor

- Intels CTO Rattner skizziert Forschungsschwerpunkt im Bereich Energieverbrauch von Gebäuden, Fahrzeugen und Netzwerken

- Prototypen: Intelligenter elektrischen Sensor erfasst den Energieverbrauch von Gebäuden in Echtzeit, "Home Energy Display" stellt Ergebnisse dar

Auf dem Intel Developer Forum in Peking/China hat Intel heute erste Details zum neuen Intel® Atom(TM) Systemonchip (SoC) für Embedded-Systeme präsentiert. Zudem stellt der weltweit größte Halbleiter-Hersteller neue Geräte und Verfahren vor, mit denen sich der Energieverbrauch in Eigenheimen und Geschäftsgebäuden effizienter reduzieren und kontrollieren lässt.

Intel hat erste Details des kommenden Atom(TM) Systemon-Chips (SoC) mit dem Code-Namen "Tunnel Creek" bekanntgegeben. Dieser ist für Embedded-Systeme konzipiert, die zum Beispiel in Infotainment-Systemen für Autos oder in IP-Telefonen verwendet werden. Der Chip ist besonders flexibel einsetzbar, weil Drittfirmen erstmals ihre Geräte direkt per PCI Express* anbinden können. Der hochintegrierte SoC kombiniert einen Atom Prozessor, einen Memory Controller Hub (MCH) sowie eine integrierte Grafik mit Video-Beschleunigung.

Persönliches Energie-Management bietet enormes Umweltpotential

Intels Chief Technology Officer (CTO) und Managing Director der Intel Labs, Justin Rattner, erläuterte auf dem IDF in Peking außerdem, wie man mit intelligenter Technologie in Zukunft zu Hause wie auch im Geschäftsleben seinen Energieverbrauch besser kontrollieren und so letztlich auch reduzieren kann. Rattner betonte, dass es Intels Ziel sei, mit neuen Technologien Privathaushalten und Firmen gleichermaßen neue Optionen für eine ressourcenschonende Energienutzung zu ermöglichen. So soll beispielsweise der Energieverbrauch durch visuelle Echtzeit Darstellung exakter sichtbar gemacht werden, um eine Veränderung des Verbraucherverhaltens in Gang zu setzen.

Zu diesem Zweck demonstrierte Rattner einen neuen Sensor, der gesammelte Energie-Daten drahtlos übertragen kann. Dieses experimentelle Low-Cost-Gerät muss lediglich an die elektrische Leitung eines Haushaltes angeschlossen werden, woraufhin er den Verbrauch jedes Stromabnehmers im Haus ermitteln und weiterleiten kann. Das ebenfalls Intelbasierte "Home Energy Display" stellt die Ergebnisse übersichtlich dar und kann außerdem Energiespar-Tipps geben.

Rattner demonstrierte beide Geräte als Prototypen und wies darauf hin, dass sie als Herzstück eines "Personal Energy Management Systems" pro Haushalt in den USA im Jahr etwa 470 US-Dollar einsparen könnten. In den Vereinigten Staaten (derzeit etwa 113 Mio. Haushalte) wären das insgesamt über 50 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Selbst wenn nur ein Prozent der US-Haushalte auf diese Weise ihren Energieverbrauch reduzierten, würde der Kohle-Verbrauch in den Vereinigten Staaten um 371.000 Tonnen reduziert. Dies würde zu einer Verminderung des Kohlenstoff-Emissionen um 2,4 Millionen metrische Tonnen führen - oder, anders gesagt, den Abgas-Ausstoß von etwa 535.000 Autos.

Auch die kommenden Automobile mit Elektro-Antrieb bieten ein hohes Potential für Optimierungen. So werden die Stromnetze in Zukunft eher nachts Belastungsspitzen aushalten müssen, weil viele Autofahrer ihre Elektro-Fahrzeuge dann aufladen werden. Die Intel Labs forschen daran, die Ladezeiten zu optimieren und so neue Belastungsspitzen zu vermeiden, die teure Umbauten an der Infrastruktur der Stromversorger nach sich ziehen würden.

Atom SoC für Autos und Telekommunikation

Intel gab heute darüber hinaus bekannt, dass mit HawTai einer der führenden chinesischen Autohersteller plant, Intel Atom Prozessoren und MeeGo Software für das In-Vehicle Infotainment seiner Fahrzeuge einzusetzen. Des Weiteren baut China Mobile, das weltgrößte Telekommunikationsunternehmen im Wireless-Umfeld, auf Intel Chips für künftige Plattformen zum Betrieb ihrer umfassenden drahtlosen Netzwerkinfrastruktur in einem "Compute and Cloud" Modell.
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