Internationaler Forschungsnachwuchs am IWH

(PresseBox) ( Halle (Saale), )
Wissenschaftliche Erkenntnis macht nicht vor Landesgrenzen halt und muss gleichberechtigt zugänglich für Frauen und Männer sein. Wer Spitzenforschung betreiben möchte, der muss über den Tellerrand schauen, ist Reint E. Gropp, Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), überzeugt. Er selbst wurde in den USA promoviert und hat mehrere Jahre dort geforscht.

Das IWH verwirklicht diese Vision in seiner Personalpolitik. Nachdem im vergangenen Jahr bereits zwei Juniorprofessoren aus China und Italien gewonnen werden konnten, verstärken ab Oktober 2016 zwei Juniorprofessorinnen aus Südkorea und Deutschland das Institut. Neben hervorragenden Möglichkeiten für ihre Forschung bietet das Institut den jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auch einladende Arbeitsbedingungen: Das IWH setzt sich aktiv für die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern ein und wurde bereits wiederholt mit dem Total-E-Quality-Prädikat ausgezeichnet.

Boreum Kwak

Boreum Kwak wird vom IWH und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gemeinsam zur Juniorprofessorin für Makroökonometrie berufen. Am IWH wird sie in der Abteilung Makroökonomik schwerpunktmäßig zu multiplen Zeitreihenanalysen und dynamischen allgemeinen Gleichgewichtsmodellen forschen. Ihren Bachelor und Master in Economics absolvierte Kwak in Südkorea, ihre Promotion schloss sie an der Indiana University in den USA ab.

Sabrina Jeworrek

Sabrina Jeworrek wird Juniorprofessorin für Angewandte Mikroökonometrie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und forscht am IWH vorrangig zum Thema betriebliche Produktivität. Ihren Bachelor und Master in Economics and Institutions schloss Jeworrek an der Philipps-Universität Marburg ab. Ihre Promotion absolvierte sie an der Universität Trier am Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union (IAAEU). Dort beschäftigte sie sich mit Arbeitsmarkt- und Verhaltensökonomie, zum Beispiel indem sie Determinanten der Arbeitsproduktivität mit Hilfe von Feldexperimenten untersuchte.

Die gemeinsamen Berufungen tragen zur Vernetzung des IWH mit der regionalen Hochschullandschaft bei; Kooperationsverträge existieren bereits mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg sowie der Universität Leipzig, mit der derzeit eine gemeinsame Juniorprofessur Makroökonomik ebenfalls international ausgeschrieben wird.

IWH-Expertenliste

Die IWH-Expertenliste bietet eine Übersicht der IWH-Forschungsthemen und der auf diesen Gebieten forschenden Wissenschaftler/innen. Die jeweiligen Experten für die dort aufgelisteten Themengebiete erreichen Sie für Anfragen wie gewohnt über die Pressestelle des IWH.
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