Ton fürs Auge, Bild fürs Ohr

(PresseBox) ( München / Nürnberg, )

Fachsymposium zum Thema Barrierefreiheit in audiovisuellen Medien
29./30. Juni 2016 im Funkhaus München des Bayerischen Rundfunks
Vorträge, Diskussionen und Networking
Veranstaltung wendet sich an Experten aus Rundfunk, audiovisuellen Medien, Forschung und Industrie
Diskutiert wird zwischen Rundfunk, Betroffenen sowie Forschung und Entwicklung


Fernsehen ohne Ton oder Smartphone ohne Bild? Für manche Menschen Alltag, denn sie können nur schlecht oder auch gar nicht hören bzw. sehen. Um auch Tatort, Fußball-EM und Spielfilm im Fernsehen genießen und mobile Geräte verwenden zu können, sind sie auf barrierefreie Zusatzangebote angewiesen. Doch was für Angebote sind das? Was unsere TV-Geräte, Tablet-PCs und Smartphones heute schon alles können und was sie noch lernen müssen, diskutieren Vertreter von Rundfunkanstalten und Behindertenverbänden sowie Forschung und Entwicklung bei „Audiovisuelle Medien barrierefrei“, einem Symposium des Instituts für Rundfunktechnik und der ARD.ZDF medienakademie am 29. und 30. Juni 2016 im BR-Funkhaus in München.

Die Zielgruppe für barrierefreie Angebote sind europaweit ca. 50 Millionen Hörbehinderte und Gehörlose sowie ca. 30 Millionen Sehbehinderte und Blinde. Daneben stoßen auch die etwa 20 Prozent der Bevölkerung über 60 Jahre beim Umgang mit Rundfunk- und Medientechnik zunehmend auf Barrieren. Daher stehen Anbieter von Inhalten und Gerätehersteller gleichermaßen vor der Herausforderung, die Mediennutzung für Menschen mit physischen Beeinträchtigungen zu erleichtern.

Um diese Herausforderung und die notwendigen nächsten Schritte zu Inklusion in den Vordergrund zu rücken, bieten das IRT und die ARD.ZDF medienakademie mit ihrem Fachsymposium „Audiovisuelle Medien barrierefrei“ eine Plattform für Anbieter, Entwickler und Betroffenenverbände. Monika Gerber, Geschäftsbereichsleiterin „Überfachliches Angebot“ an der ARD.ZDF medienakademie betont: „Es ist uns wichtig, einen Überblick zu geben, was aktuell im Bereich der Barrierefreiheit für audiovisuelle Medien möglich ist und wohin sich die Trends entwickeln.“ Thomas Schierbaum, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit im IRT fügt hinzu: „Mit dem Zusammenwachsen von Fernsehen und Internet ergeben sich vielversprechende Optionen für verbesserte Teletexte, einstellbare Untertitel und speziell gemischte Tonfassungen. Von der Veranstaltung versprechen wir uns spannende Diskussionen und viele neue Denkanstöße.“

Im Laufe der zwei Tage werden Erfahrungen ausgetauscht zu technischen Neuerungen, Nutzungsanforderungen und zur Einbindung von barrierefreien Zusatzdiensten in Programme und Sendungen. Im gleichen Schritt wird erarbeitet, welche technischen Entwicklungen oder Verabredungen zwischen den beteiligten Parteien noch erforderlich sind und welche Investitionen noch getätigt werden müssen, um allen Menschen den Zugang zu audiovisuellen Inhalten zu erleichtern.

Die Idee zum Symposium entstand aus aktuellen Forschungsarbeiten des IRT und vertiefenden Seminarangeboten der ARD.ZDF medienakademie.

ARD.ZDF medienakademie

Die ARD.ZDF medienakademie ist die zentrale Fortbildungseinrichtung der ARD, des ZDF und des Deutschlandradios. Sie trainiert Mitarbeitende aus allen Arbeitsbereichen – von Programm und Produktion über Management und Verwaltung bis hin zu Systemservice und Programmverbreitung. Ihre Seminare sind offen für alle – auch für Privatpersonen und externe Unternehmen. Die ARD.ZDF medienakademie mit Trainingszentren in Nürnberg und Hannover veranstaltet jährlich ca. 2.000 Veranstaltungen zu über 500 Standardthemen. Damit zählt Sie europaweit zu den größten Seminaranbietern im Medienbereich.
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