KI und Deep Learning in der medialen Zukunft

Konkrete Anwendungen und Entwicklungen vom Roboterjournalismus bis zum intelligenten Assistenten

München, (PresseBox) - Noch vor wenigen Jahren galt die Künstliche Intelligenz als ebenso exotisches wie wenig erfolgversprechendes Forschungsfeld. Nach mehreren Entwicklungsschüben ist die KI heute wahrscheinlich die zukunftsrelevanteste Technologie. Die durch sie ausgelösten Veränderungen des aktuellen digitalen Transformationsprozesses, des Medienwandels und vor allem der Medieninhalte sind heute kaum absehbar .

Investoren haben über fünf Milliarden US-Dollar in Unternehmen investiert, die KI einsetzen. Das entspricht einer Steigerung von 61 % gegenüber 2015. Laut einer aktuellen Studie von Crisp Research nutzen bereits ein Fünftel aller deutschen Unternehmen aktiv KI und maschinelles Lernen. KI ist in Form von Deep Learning und autonomen Systemen längst Gegenwart. Roboterjournalismus, Data-Mining, intelligente Assistenten sind Teil einer schon lange währenden Konvergenz der Medien, die eine gänzlich neue, KI-basierte Medienlandschaft entstehen lässt. Eine Medienlandschaft, zu der Robotcars ebenso zählen wie das Internet of Things, oder das Serienstreaming. Einst vorgenommene Segmentierungen oder Trennungen gehören der Vergangenheit an.

Klassische Medien wie Radio und Fernsehen können an dieser KI-geprägten Medienlandschaft partizipieren, wenn sie deren Konditionen rechtzeitig erkennen und den Medienwandel proaktiv mitgestalten. Gelingen kann dies nur mit einem fluiden Gestaltungsprozess und dem Einsatz von KI. So kann sie beispielsweise in der Produktion und im Archiv helfen, bei der Suche und Beseitigung von Fehlern in technischen Systemen und dem Zuschauer bei der Auswahl der Inhalte assistieren. Aber auch gesellschafts- und medienpolitisch werden diese Technologien in Zusammenhang mit dem Medienumfeld diskutiert: wie werden Medien anders wahrgenommen, welche Nachricht ist richtig, welche falsch und wie werden Informationen von Automaten individuell formuliert?

In Fortsetzung des Symposiums „Big Data – Produktiver Mehrwert oder unberechenbare Datenflut?“ der ARD.ZDF medienakademie und dem IRT aus dem Jahr 2015 in Berlin, strukturiert das Fachsymposium die wichtigsten Fachbegriffe und zeigt Ihnen, was heute bereits an Anwendungen verfügbar ist und wohin diese Entwicklungen führen. Neben dem Vortragsprogramm und den Podiumsdiskussionen finden Sie auch wieder reichlich Gelegenheit für Expertengespräche und Networking.

 

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