Kontaktbörse für die Bioökonomie

Technologiezentrum Horb mit AlpLinkBioEco auf der Neckarwoche 2018

(PresseBox) ( Horb a.N./Baden-Württemberg, )
AlpLinkBioEco klingt sperrig, steht jedoch für ein Projekt der Europäischen Union mit großem Potential. Vierzehn Partner aus Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz und Slowenien verfolgen mit AlpLinkBioEco das gemeinsame Ziel, die biobasierte Wirtschaft im Herzen Europas zu stärken. Das TZH - Technologiezentrum Horb, neben der Landesagentur BioPRO Baden-Württemberg der zweite deutsche Partner, stellte das Projekt auf der Horber Neckarwoche einer breiten Öffentlichkeit vor und nutzte die Ausstellung als Kontaktforum.

Die Bioökonomie ist simpel: "Alles was am Neckarufer satt grünt, kann irgendwann einmal fossile Rohstoffe ersetzen". Diese prägnante Beschreibung wählte Ralf Kindervater von der Landesagentur BioPRO beim INNONET® Innovationstag 2015. Die Entwicklung der Bioökonomie als nachhaltige Wirtschaftsstrategie, also der Ersatz fossiler Rohstoffe durch regenerative Pendants sowie eine effektive Kreislaufwirtschaft, stehen inzwischen ganz oben auf der Agenda der Europäischen Union. AlpLink-BioEco soll als neues Projekt des TZH dieses Ziel unterstützen und dem Nordschwarzwald mit seinen Hightech-Unternehmen eine Vorreiterrolle in Sachen biobasierte Wirtschaft und nachhaltiger Wertschöpfung zuweisen.

"Die Bioökonomie ist der wirtschaftliche Königsweg und Baden-Württemberg glänzt bereits mit einer Vielzahl guter und nachhaltiger Ideen und Initiativen", weiß Udo Eckloff, AlpLinkBioEco-Projektleiter. Er kennt jedoch auch die Problemzonen. Die Bioökonomielandschaft im deutschen Südwesten gleicht aktuell noch einem Flickenteppich. Sollte der Umbau der Wirtschaft abseits vom Tropf fossiler Rohstoffträger deutlich an Fahrt gewinnen, wäre als Basis die intensive Vernetzung der Unternehmen, Branchen und Industriezweige zwingend notwendig.

Fakt ist, die Bioökonomie funktioniert anders als traditionelle Wirtschaftsmodelle. Bei neuen Konzepten zur Nutzung natürlicher Ressourcen rücken verstärkt komplette Wertschöpfungsketten in den Fokus. Grenz- und branchenübergreifende Initiativen zur Entwicklung neuer Technologien und Modelle wäre kein Trend, sondern schlichte Notwendigkeit, erklärte Eckloff und skizzierte damit die Roadmap für das internationale Projektteam. Bis zum Ende der ersten Projektphase im Jahr 2021 steht bei AlpLinkBioEco die Kartierung richtungsweisender Projekte in ausgewählten Wirtschaftszweigen auf der Agenda. Konkret geht es dabei um die Bereiche Land- und Forstwirtschaft, Verpackung von Lebensmittel- und Pharmazieprodukten sowie chemische Industrie. Hier kam die Neckarwoche ins Spiel: "Wir suchten intensiv nach Kontakten zu Unternehmen, Institutionen und zur Kommunalpolitik", beschreibt Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrum Horb, den Auftrag während der dreitägigen Verbrauchermesse am Horber Neckarufer. Ein Ziel war es, AlpLinkBioEco als regionale Initiative bekannt zu machen und Projektpartner für ein Netzwerk Bioökonomie in der Region Nordschwarzwald zu gewinnen.
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