Bereinigtes EBIT legt um 6 Prozent gegenüber Vorjahr zu

Essen, (PresseBox) - .

. Positiver Ausblick für das Geschäftsjahr 2017 bestätigt
 
. Finanzielle Eckdaten entwickeln sich erwartungsgemäß

Im ersten Quartal 2017 hat die innogy SE ihr Ergebnis wie erwartet gesteigert. Das bereinigte EBITDA belief sich auf 1.617 Millionen Euro, ein Plus von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Nach betrieblichen Abschreibungen hat innogy ein bereinigtes EBIT von 1.261 Millionen Euro erzielt. Das sind 6 Prozent mehr gegenüber Vorjahr. Das bereinigte Nettoergebnis belief sich auf 684 Millionen Euro.

Da im Vergleichszeitraum des Vorjahres die gewünschte Kapitalstruktur von innogy noch nicht etabliert und die rechtliche Reorganisation des innogy‐Konzerns noch nicht abgeschlossen war, wird für das erste Quartal 2016 kein bereinigtes Nettoergebnis ausgewiesen. innogy beschäftigte zum 31. März 2017 41.854 Mitarbeiter (umgerechnet in Vollzeitstellen). Sie erwirtschafteten einen Außenumsatz von 12,4 Milliarden Euro; er blieb 7 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Bernhard Günther, Finanzvorstand der innogy SE: "Der Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2017 entspricht unseren Erwartungen. Den positiven Ausblick, den wir im März gegeben haben, bestätigen wir sowohl auf Konzernebene als auch auf Ebene der Unternehmensbereiche."

Anstieg des bereinigten EBIT um 6 Prozent vor allem aufgrund geringerer Aufwendungen im Segment Netz & Infrastruktur Deutschland

Ausschlaggebend für den im ersten Quartal 2017 erzielten Ergebnisanstieg war vor allem das Netzgeschäft. Das bereinigte EBIT des Unternehmensbereichs Netz & Infrastruktur stieg um 29 Prozent auf 708 Millionen Euro. Hier kamen insbesondere geringere Aufwendungen für den Betrieb und die Instandhaltung der Netze in Deutschland zum Tragen. Zudem waren im ersten Quartal 2016 in diesem Segment Rückstellungen für Altersteilzeitmaßnahmen gebildet worden. Positiv auf das Ergebnis wirkten sich auch im Vergleich zum Vorjahr kühlere Witterungsverhältnisse in Osteuropa aus. Sie führten insbesondere in Tschechien zu einem Anstieg der Durchleitungsmengen im Gasverteilnetz.

Der Unternehmensbereich Erneuerbare Energien schloss mit 134 Millionen Euro 13 Prozent unter Vorjahr ab. Witterungsbedingt fiel die Stromerzeugung und damit das Ergebnis niedriger aus - vor allem das im Vorjahresvergleich geringere Windaufkommen an den wichtigsten Erzeugungsstandorten und geringere Niederschläge minderten die Auslastung der Anlagen.

Das bereinigte EBIT im Unternehmensbereich Vertrieb blieb mit 490 Millionen Euro 9 Prozent unter Vorjahr: Während sich das Vertriebsgeschäft in Deutschland und Osteuropa stabil entwickelte, machten sich im Segment Niederlande/Belgien geringere Kundenzahlen und Absatzeinbußen im Vergleich zum Vorjahresquartal bemerkbar. Vor allem der Ergebnisrückgang im britischen Vertriebsgeschäft in einem sich verschärfenden Marktumfeld hatte einen gegenläufigen Effekt. Die Umsetzung des Anfang 2016 gestarteten Restrukturierungsprogramms im britischen Vertriebsgeschäft liegt voll im Plan.

npower hat bis heute konkrete Maßnahmen implementiert, die sich bereits in mehr als der Hälfte der bis Ende 2018 angestrebten Kosteneinsparungen von 200 Millionen britische Pfund auf Jahresbasis widerspiegeln. Allerdings können die erreichten Effizienzverbesserungen die sich weiter verschlechternden Marktbedingungen und geringere Margen nicht annähernd kompensieren. Daher wird geprüft, weitere effizienzverbessernde Maßnahmen bei npower anzustoßen.

Investitionen um 13 Prozent gestiegen

Im ersten Quartal 2017 investierte innogy 323 Millionen Euro und damit 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dies ist im Wesentlichen auf den Erwerb des internationalen Solar‐ und Batteriespezialisten Belectric zurückzuführen. Bei den Sachinvestitionen sind der Ausbau und die Modernisierung der Netzinfrastruktur weiterhin Schwerpunkte der Investitionstätigkeit. Im Vordergrund stehen neben der Substanzerhaltung der Anschluss dezentraler Erzeugungsanlagen sowie der Netzausbau im Zusammenhang mit der Energiewende.

Nettoschulden auf 16,6 Milliarden Euro gestiegen

Die Nettoschulden von innogy lagen zum 31. März 2017 bei 16,6 Milliarden Euro und haben sich gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2016 (15,7 Milliarden Euro) erhöht. Der Anstieg der Nettoschulden ist im Wesentlichen auf den saisonbedingt regelmäßig negativen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit im ersten Quartal zurückzuführen: Während der Strom‐ und Gasabsatz zu Beginn des Jahres witterungsbedingt überdurchschnittlich hoch ist, verteilen sich die Zahlungen der Kunden gleichmäßig über das Jahr.

innogy bestätigt den Ausblick zum diesjährigen Geschäftsverlauf, der am 13. März 2017 erstmalig veröffentlicht wurde. innogy erwartet auf Konzernebene ein bereinigtes EBITDA von rund 4,4 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBIT von rund 2,9 Milliarden Euro. Das bereinigte Nettoergebnis wird voraussichtlich bei über 1,2 Milliarden Euro liegen und damit den Wert des Geschäftsjahres 2016 um mindestens 7 Prozent übertreffen. Erwartete positive Effekte im Finanzergebnis bekräftigen diese Entwicklung.

Bernhard Günther: "Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2017 ist von besonderer Bedeutung für unsere Aktionäre sicher die angepeilte Steigerung des bereinigten Nettoergebnisses um mindestens sieben Prozent. Denn Basis für unsere Dividende ist das bereinigte Nettoergebnis, von dem wir weiterhin 70 bis 80 Prozent ausschütten wollen. "

Die Aussichten im Segment Vertrieb Großbritannien haben sich allerdings erheblich eingetrübt. Die Verschlechterung des Marktumfelds in einem weiterhin sehr intensiven Wettbewerb wird sich im Gesamtergebnis niederschlagen. Daher wird nicht mehr davon ausgegangen, 2017 im britischen Vertriebsgeschäft ein positives bereinigtes EBIT zu erzielen. Im Unternehmensbereich Vertrieb will innogy insgesamt mit zusätzlichen Effizienzmaßnahmen gegensteuern und hält vor diesem Hintergrund aus heutiger Sicht am Ausblick für den gesamten Unternehmensbereich fest. In der Prognose nicht berücksichtigt ist ein möglicher weiterer regulatorischer Eingriff im britischen Vertriebsgeschäft, beispielsweise in Form einer Preisobergrenze bei Standardtarifen.

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