Umweltschonender Biokraftstoff ohne Nebenwirkung

Erdgasfahrzeuge fahren ohne Einschränkung mit Bioerdgas

(PresseBox) ( Kabelsketal, )
In einem Pilotprojekt bietet die MITGAS Mitteldeutsche Gasversorgung GmbH bis Ende Dezember an drei Erdgastankstellen 100 Prozent Bioerdgas an. Die aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnene Alternative zu konventionellem Erdgas ist an den Stationen in Kemberg (Sachsen-Anhalt), Podelwitz und Schkeuditz (beide in Sachsen) verfügbar. "Wir begrüßen diese Vorreiterrolle unseres Mitgliedes", erklärt Jan Schuster, Sprecher des Initiativkreises Erdgasfahrzeuge Sachsen/Sachsen-Anhalt. "Das klimaschonende Bioerdgas ist nahezu CO2-neutral und leistet so einen wesentlichen Beitrag zur Umweltentlastung. In seinen Eigenschaften unterscheidet es sich nicht vom konventionellen Erdgas. Es kann also - im Gegensatz zu allen anderen Biokraftstoffen - ohne Einschränkungen oder technische Umrüstungen von Erdgasfahrern genutzt werden."

Gesetzgeber gefordert

Autofahrer, die Bioerdgas tanken, tragen aktiv zur Umweltentlastung bei. Denn Bioerdgas gibt nur so viel CO2 an die Umwelt ab, wie zuvor während des Pflanzenwachstums aus der Atmosphäre aufgenommen wurde. Es ist ein vollwertiger Kraftstoff ohne Nebenwirkungen. "Aktuell gibt es jedoch keine Anerkennung dieser CO2-Einsparung", erklärt Schuster. "Wir fordern den Gesetzgeber auf, die Nutzung von Bioerdgas als Kraftstoff zukünftig zu fördern. Dabei könnten auch die Automobilhersteller von dem geringeren Schadstoffausstoß profitieren und so die zukünftig geforderten Grenzwerte von 120 Gramm CO2 pro Kilometer leichter erreichen."

Kraftstoff der Zukunft

Bereits heute ist jedoch absehbar, Bioerdgas wird sich in den nächsten Jahren als fester Bestandteil im Kraftstoffsegment etablieren. So stimmte im September der Industrieausschuss des Europaparlaments in Brüssel dafür, dass bis 2020 vier Prozent des gesamten Kraftstoffverbrauchs aus alternativen Treibstoffen gewonnen werden. Die Beimischung von Bioerdgas ist dabei ein sofort verfügbarer Lösungsansatz. Bereits heute kann auch in anderen Bundesländern Bioerdgas anteilig getankt werden: Die Stadtwerke München leisten an sieben Tankstellen eine Beimischung von 20 Prozent Bioerdgas. An den mehr als 70 Tankstellen im Versorgungsgebiet des Gasversorgers EWE AG zwischen Ems, Weser und Elbe liegt der Anteil bei zehn Prozent. Weitere Initiativen der deutschen Gaswirtschaft befinden sich derzeit in der Entwicklung. So soll zum Beispiel an den Berliner Erdgastankstellen ab 2009 ein Drittel Bioerdgas beigemischt werden.
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