InnoTruck des BMBF in Stadthagen: Hightech für Zukunftsmacher am Wilhelm-Busch-Gymnasium

Stadthagen

(PresseBox) ( Heroldsberg, )
Am 15. und 16. März zeigt die BMBF-Initiative InnoTruck am Wilhelm-Busch-Gymnasium in Stadthagen eine interaktive Ausstellung zur Bedeutung von Innovationen und Zukunftstechnologien. Im Inneren des doppelstöckigen Forschungstrucks können angemeldete Schulklassen an multimedialen Führungen teilnehmen, praxisnah experimentieren und mit den begleitenden Wissenschaftlern über Perspektiven in Technik-Berufen ins Gespräch kommen. Während der „Offenen Tür“ am Donnerstag von 17.30 bis 19.00 Uhr sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie umliegende Schulen eingeladen. Der Eintritt ist frei.
 


Wann: Donnerstag und Freitag, 15. und 16.03.2018 (Tagesprogramm siehe PDF in 'Attachments')
Wo: Wilhelm-Busch-Gymnasium, Schachtstraße 53, 31655 Stadthagen


Schon immer waren Innovationen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich eine wesentliche Voraussetzung für gesellschaftlichen Fortschritt. Forschungserfolge, der Aufschwung der Industrie und die Steigerung der Produktivität haben in der Vergangenheit für gesellschaftlichen Wohlstand und Beschäftigung gesorgt. Damit das auch in Zukunft so bleibt, will die Bundesregierung mit der neuen Hightech-Strategie die Rolle Deutschlands als Innovationsführer im internationalen Wettbewerb stärken und auf weitere Forschungsfelder ausdehnen.

Welche das sind und was Innovationen im Bereich der Zukunftstechnologien für den Alltag der Menschen leisten können, zeigt die Initiative InnoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beim Tour-Stopp in Stadthagen. Stellplatz am 15. und 16. März ist der Schulhof des Wilhelm-Busch-Gymnasiums (Schachtstraße 53).

Offene Tür: Wissen zum Mitnehmen

Neben angemeldeten Schulklassen sind auch alle anderen interessierten Besucherinnen und Besucher in die mobile Erlebniswelt eingeladen. Während der offenen Tür am Donnerstag, den 15. März, von 17.30 bis 19.00 Uhr steht der InnoTruck allen Forschernaturen offen, die sich in der Ausstellung oder im Gespräch mit den wissenschaftlichen Begleitern Dr. Eva Zolnhofer und Dr. Dominik Klinkenbuß informieren möchten.

Moderne Ausstellung für innovative Themen

Auf zwei Stockwerken und rund 100 qm Ausstellungsfläche bietet sich eine spannende und multimediale Entdeckungsreise von der Forschung über die Technologie und die Anwendung bis hin zu Berufsbildern und Mitmachangeboten. Dank moderner Präsentationstechniken wie Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen lautet die Devise nicht nur Anschauen, sondern auch Anfassen und Ausprobieren. So zeigt ein kollaborativer Roboter, wie die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine in Zukunft aussehen könnte, während ein Rasterelektronenmikroskop Einblicke in kleinste Materialstrukturen gibt.

Ganz neu ist zudem die Sonderausstellung im Obergeschoss des mobilen „Innovationsbotschafters“. Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2018 wird hier deutlich, wie die Arbeitswelten der Zukunft aussehen werden und wie die betroffenen Menschen diesen Wandel selbst gestalten können.

Innovationen anschauen, anfassen und ausprobieren

Die Schülerinnen und Schüler lernen am Beispiel von mehr als 80 überwiegend interaktiv gestalteten Exponaten, an welchen technischen Lösungen in Deutschland aktuell geforscht wird und wozu diese Entwicklungen dienen sollen. Dabei erfahren sie auch, worauf es in technischen Berufen ankommt und wie Ingenieure oder Forscher denken.

Einen Blick in die Zukunft der Batterietechnik können die Schülerinnen und Schüler bei einem Workshop zum Bau und zur Inbetriebnahme einer Redox-Flow-Zelle werfen – eine Speichertechnik, die das Potenzial besitzt, Elektroautos alltagstauglicher zu machen. Wie man die Nanotechnologie nutzen kann, um Energie nach dem Vorbild der Pflanzen zu gewinnen, lernen die Jugendlichen beim Bau einer „Grätzelzelle“. Bei Untersuchungen mit dem Rasterelektronenmikroskop im InnoTruck. erkunden die Schülerinnen und Schüler Strukturen im Mikro- und Nanometerbereich, die mit dem bloßen Auge und auch mit gewöhnlichen Lichtmikroskopen nicht zu sehen sind.
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