Zwölfter Girls'Day startete im Bundeskanzleramt

(PresseBox) ( Berlin, )
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- 24 Schülerinnen aus Berlin erleben mit Bundeskanzlerin Merkel den Girls'Day im Bundeskanzleramt
- MINT-Berufe noch immer zweite Wahl bei Berufsentscheidung von Frauen

Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich auf der Auftaktveranstaltung des zwölften Girls'Day hocherfreut über die zahlreichen Ideen, die die Unternehmen auf dem D21-Parcours im Bundeskanzleramt präsentierten: "Der Girls'Day ist eine wahre Erfolgsgeschichte. Er hilft dabei, die Herausforderungen für den Arbeitsmarkt durch den demographischen Wandel abzufedern. Denn viele Unternehmen suchen aktuell Nachwuchs und die Talente junger Frauen sind dabei besonders gefragt."

Bereits über 1.000.000 Mädchen haben seit 2001 am Girls'Day teilgenommen und konnten so einen Einblick in Berufsfelder gewinnen, die Mädchen in ihrer Berufsorientierungsphase bisher nur selten als Auswahlmöglichkeit sehen. Obwohl die junge Frauengeneration in Deutschland über eine besonders gute Schulausbildung verfügt, entscheiden sich Mädchen noch immer überproportional für "klassisch weibliche" Berufe und Studienfächer.

Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21, dazu: "Die Mädchen nutzen damit leider nicht das ganze Spektrum an beruflichen Möglichkeiten aus. Das ist nicht nur für ihre eigene Zukunft wichtig, sondern hat auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland große Bedeutung." Den Unternehmen fehlt gerade in den technischen und techniknahen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs. Aktuell klagt die deutsche Wirtschaft über knapp 240.000 (Quelle: MINT-Report 2011) offene Stellen mit MINT-Bezug (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).

Dieser Zustand würde sich dadurch entscheidend verbessern, wenn deutlich mehr Mädchen einen Beruf und ein Studium im MINT-Bereich wählen würden. Doch noch immer gibt es hier gravierende Unterschiede zwischen den Geschlechtern. So lag der Anteil an Frauen bei den Studienanfängern im Wintersemester 2011/2012 im Fach Informatik bei knapp 20 Prozent. Im Fach Elektrotechnik sogar nur bei 11 Prozent.

Um dieses klassische Rollenverhältnis zu durchbrechen, boten D21-Unternehmen auf einem Parcours im Bundeskanzleramt 24 Schülerinnen aus Berlin zahlreiche Möglichkeiten, MINT-Berufe von ganz Nahem kennen zu lernen.

CSC, Siemens, Intel, die Deutsche Telekom, Fujitsu, die Techniker Krankenkasse, der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie sowie die Bundespolizei zeigten den Schülerinnen dabei von der Programmierung verschiedener Apps bis zur intelligenten Vernetzung von Elektroautos, wie viel Abwechslung in praktischer Technik stecken kann.
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