Bessere Rahmenbedingungen für die Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland schaffen!

Gemeinsamer Politischer Abend von Initiative D21 und Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie in Berlin

(PresseBox) ( Berlin, )
Im Rahmen eines gemeinsamen Politischen Abends in Berlin haben sich gestern der Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und die Initiative D21 für bessere Rahmenbedingungen für den Standort Deutschland ausgesprochen. "Wir müssen alles dransetzen, um Deutschland auf Dauer innovationsfähig zu machen. Wenn wir jetzt den Anschluss verpassen, hat Deutschland in Zukunft eklatante Nachteile im internationalen Wettbewerb zu befürchten", so Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21. Als Beispiel nannte Schwaderer den immer noch zurückhaltenden Umgang mit den digitalen Medien. "Die digitalen Medien sind mehr und mehr elementarer Bestandteil des Alltags. Wir müssen darauf achten, alle Teile der Gesellschaft - vom Kleinkind bis zu den Seniorinnen und Senioren - mitzunehmen", so Schwaderer weiter. Laut der D21-Studie "Digitale Gesellschaft" sind nach wie vor 62 Prozent der deutschen Wohnbevölkerung nicht souverän im Umgang mit den digitalen Medien. Damit sich dies ändert, sind Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft gefordert, gemeinsam ideale Rahmenbedingungen für dieses Ziel zu schaffen.

"Wir fordern dringend die Etablierung eines ständigen Ausschusses "Internet und digitale Gesellschaft", der von Beginn an externe Experten einbezieht, um derzeitige aber auch zukünftige Herausforderungen zu meistern und zu erkennen", sagt Prof. Dr. Matthias Jarke, Vorsitzender des Fraunhofer-Verbundes Informations- und Kommunikationstechnologie. "Neue technische Entwicklungen sorgen für langfristiges Wachstum, Wohlstand und neue Arbeitsplätze. Dazu muss die Förderung der Schlüsseltechnologien noch stärker auf die Herausforderungen der Zukunft ausgerichtet werden", fordert Jarke weiter.

Jimmy Schulz, Obmann der FDP-Bundestagsfraktion in der Enquête-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" unterstützt die Forderung. "Gerade um die Chancen der Digitalisierung und globalen Vernetzung beispielsweise in den Bereichen Gesellschaft, Wirtschaft, Bildung, Politik und Demokratie besser zu nutzen, sollte das Thema einen dauerhaften Platz im Deutschen Bundestag erhalten", sagt Schulz.

Über den Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie

Der Verbund ist Ansprechpartner für Unternehmen und Anwender bei Fragen zu IT-Innovationen. Er hilft bei der Bewältigung ihrer Herausforderungen und vermittelt Experten und modernste Technologie. Der Verbund besteht aus 19 Mitgliedsinstituten, die für verschiedene Industriebranchen angewandte IT-Forschung und -Entwicklung betreiben. Die insgesamt rund 4.500 Mitarbeiter aller IuK-Institute bieten der Wirtschaft IT-Leistungen in zehn Anwendungsfeldern: Medizin, Automotive, Produktion, Digitale Medien, Energie und Nachhaltigkeit, Finanzdienstleistungen, Sicherheit, E-Business, E-Government und Informations- und Kommunikationstechnologien. Weitere Informationen unter www.iuk.fraunhofer.de
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