Immer zum günstigsten Tarif fahren:

(PresseBox) ( Karlsruhe, )
Für die Fahrgäste im Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen (VBN) wird das Fahren mit Bus und Bahn jetzt noch einfacher und billiger. Möglich macht es das innovative “Verfahren zur nachträglichen Abrechnung” des VBN, das die Bremer Straßenbahn AG (BSAG), BremerhavenBus und Verkehr und Wasser GmbH (VWG) Oldenburg gemeinsam mit INIT bis Mitte 2005 umsetzen. Die Erweiterung des bereits seit 2001 erfolgreich betriebenen E-Ticketing-Systems ermöglicht registrierten Kunden jetzt auch die automatische Abrechnung zum "Tagesbestpreis" am Monatsende. Den Verkehrsunternehmen verspricht das Verfahren der nachträglichen Abrechnung eine Steigerung der Kundenbindung, der Beförderungszahlen und ihrer Einnahmen.

2001 realisierte INIT mit den Verkehrsbetrieben im VBN, erstmals in Deutschland, ein flächendeckendes E-Ticketing-System auf Basis der GeldKarte. Dabei wird nicht nur der Fahrpreis von der elektronischen Geldbörse abgebucht, sondern im gleichen Vorgang auch ein elektronischer Fahrschein auf dem Kartenchip gespeichert (DF_Fahrschein). Der Fahrgast kann sein Ticket selbst an einem Ticketterminal im Fahrzeug (TOUCHmobil) lösen.

Best-Price-Konzept
Jetzt bekommen die Kunden des VBN zusätzlich eine so genannte "Bestpreisgarantie". D.h. dem Fahrgast wird am Monatsende automatisch der für seine im abgelaufenen Monat unternommenen Fahrten günstigste Fahrscheinpreis auf Tagesbasis berechnet. Für das Best-Price-Verfahren registrierte VBN-Kunden autorisieren sich bei Fahrtantritt am mobilen Ticketterminal TOUCHmobil. Dabei müssen sie lediglich ihr Fahrtziel und die Anzahl der mitfahrenden Personen auswählen.

Die Starthaltestelle wird automatisch durch die Fahrzeugortung vorgegeben. Das zentrale Hintergrundsystem von INIT führt pro Teilnehmer ein Fahrtenkonto und ermittelt nachträglich den Preis für jede Fahrt.

Servicequalität und Wirtschaftlichkeit.
Für den Fahrgast bietet das Best-Price-Verfahren neben der Verbilligung des Fahrpreises auch ein großes Plus an Service-Qualität. Da er bei Fahrtantritt nur noch den Zielort auswählt, muss er sich nicht mehr mit dem Tarifsystem des Verkehrsbetriebes auseinandersetzen. Er erwirbt jedes Mal automatisch nur einen einfachen Fahrschein, der am Monatsende entsprechend seiner tatsächlich unternommenen Fahrten tageweise preisoptimiert wird. Das bedeutet ein Höchstmaß an Kundenfreundlichkeit und den Abbau eines wesentlichen Zugangshemmnisses.

Trotz verbilligter Preise pro Fahrt kann der Verkehrsbetrieb Einnahmesteigerungen verzeichnen, da bei jeder weiteren Fahrt zusätzliche Erlöse erzielt werden. Durch die Registrierung der Karteninhaber identifizieren sich außerdem die "Stammkunden ohne Abo". Das schafft Raum für Kundenbindungsprogramme. Denkbar sind neben Direktmarketingmaßnahmen auch Kundenkarten für Handel und Unternehmen, Bonussysteme oder ein "miles&more-Programm". Mittelfristig soll dieses System auf alle Unternehmen im VBN ausgedehnt werden.
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