Ingenics bekennt sich zum Standort Ulm

(PresseBox) ( Ulm, )
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- Ulms OB Ivo Gönner: "Danke, dass Sie auf die Kooperation mit unseren Hochschulen setzen."
- Effizienz als entscheidender Wettbewerbsvorteil für den Standort Deutschland in der Globalisierung
- Ingenics erwartet Rekordumsatz für das Jahr 2008

"Das war sehr, sehr interessant." Mit diesen Worten haben Ivo Gönner, Oberbürgermeister der Stadt Ulm, und Walter Laitenberger, Leiter der Zentralstelle, einen Informationsbesuch beim Ulmer Beratungsunternehmen Ingenics abgeschlossen. Die beiden Vorstände der weltweit tätigen Aktiengesellschaft in privater Hand, Oliver und Jörg Herkommer, entführten das Stadtoberhaupt am Dienstag, 4. November, in die Welt moderner Fabrikplanung, effizienter Produktionsabläufe und schlanker Verwaltung. Dass sie sich in Ulm wohlfühlen, daran ließen die beiden Unternehmer keinen Zweifel. "Ulm ist für uns ein idealer Standort", sagte Oliver Herkommer.

In den vier Geschäftsfeldern Produktions- und Fabrikplanung, Logistik-Planung, Effizienzsteigerung Produktion und Effizienzsteigerung Office helfen die 180 Ingenics- Mitarbeiter deutschen Vorzeige-Unternehmen bei der Optimierung ihrer Produktionsanlagen und Prozesse. Auf besonderes Interesse stieß bei OB Ivo Gönner die internationale Ausrichtung von Ingenics. Von den Niederlassungen in China und den USA aus werden hauptsächlich deutsche Unternehmen beim Aufbau von Produktionskapazitäten in diesen Ländern beraten, sagte Oliver Herkommer. Er warnte Unternehmen davor, wegen augenscheinlicher Lohnkostenvorteile vorschnell sein Glück in Billiglohnländern zu suchen. "Der Standort Deutschland ist in weiten Teilen besser als sein Ruf." Ein Werk in China lohne sich zum Beispiel nur dann, wenn die dort produzierten Waren auch dort verkauft werden. Jörg Herkommer unterfütterte dieses Statement mit Beratungsbeispielen und aktuellen Studien, die beweisen, dass - bei mangelhafter Planung - die Lohnstückkosten ausländischer Standorte manchmal sogar über denen deutscher Produktionsstätten liegen können.

Was man bei Ingenics unter Effizienz versteht, bekamen Ivo Gönner und Walter Laitenberger bei einem Rundgang durch die vom "Lean-Office"-Gedanken geprägten Büroräume von Ingenics in der Ulmer Schillerstraße zu sehen. Dort wird durch ein ausgeklügeltes Informationssystem, das auf ein Effizienzsteigerungsprogramm in der Automobilproduktion von Toyota zurückgeht, ein reibungsloser Ablauf von Verwaltungsprozessen gewährleistet.

Besonders dankbar zeigte sich OB Gönner gegenüber Oliver und Jörg Herkommer für deren Engagement in den Hochschulen Neu-Ulm und Ulm, wo beide als Dozenten tätig sind. "Danke, dass Sie auf die Kooperation mit unseren Hochschulen setzen", sagte das Stadtoberhaupt. Jörg Herkommer betonte, gerade Unternehmen wie Ingenics, bei denen fast ausschließlich Akademiker eingestellt würden, beobachteten derzeit sehr genau, wie sich die Hochschulbildungsreform - Stichworte: Bachelor und Master - entwickle.

Dass nach einer vorübergehenden konjunkturellen Krise auch wieder gute Zeiten kommen werden, davon sind die Gebrüder Herkommer überzeugt. "Wir sind in Deutschland hoch produktiv", so Oliver Herkommer. "Viele Manager haben ja im Bauch so ein Gefühl, dass unser Heimatstandort wahrscheinlich gar nicht so schlecht ist. Aber es fehlt im Moment noch die Bereitschaft, das auch offen zuzugeben."

Von einer Krise ist Ingenics im Moment weit entfernt. "Wir steuern auf ein Rekordjahr zu", sagte Jörg Herkommer am Rande des Treffens mit dem OB. Der Umsatz der Ingenics AG werde 2008 gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich um 25 Prozent zulegen. Die Zahl der Mitarbeiter hat sogar noch stärker zugelegt.
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