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INFRAMOBILITY-Dianba GmbH Fürstenbrunner Weg 99 14050 Berlin, Deutschland https://www.infradianba.com
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INFRAMOBILITY-Dianba GmbH

Presseinformation anlässlich des Besuchs der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Regine Günther bei INFRAMobility-Dianba GmbH zur Besichtigung der ersten Batteriewechselpilotanlage für Taxis in Europa am 08.01.2020

(PresseBox) (Berlin, )
INFRAMobility-Dianba GmbH (INFRADianba) wurde im Februar 2019 in Berlin mit einem Gründungskapital von 1 Mio. Euro als 50:50 Joint Venture-GmbH gegründet.

Geschäftsführer ist der deutsche Dipl.-Ing. Alexander Yu Li, Vorsitzender des Beirats ist der deutsche Dipl.-Ing. Prof. Dr. Dieter Flämig. Das Unternehmen wurde am 16.10.2019 in Heidelberg für sein Projekt „Batteriewechselstation“ mit dem Innovationspreis „Hidden Champion 2019“ im Bereich „Mobility und Automotive Industry“ ausgezeichnet.

Die Batteriewechselstation im Westhafen wurde im Herbst 2019 installiert und basiert auf langjährigen chinesisch-deutschen Entwicklungen mit über 18 Jahren praktischer Erfahrung. Sie erlaubt E-Taxis einen Batteriewechsel in max. 3 Minuten und übertrifft damit jede Plug-in-Lösung. Durch das Abkoppeln des Mobilitätsprozesses vom Ladevorgang können die Batterien langsam, netz -und batterieschonend aufgeladen werden. Dank des gesteuerten Ladevorgangs wird eine Batterielebensdauer von bis zu 12 Jahren möglich. Damit wird eine nahezu Verdreifachung der Lebensdauer gegenüber Batterien, die im permanenten Schnelllade-Einsatz sind, erreicht.

Batteriewechselstationen sind bereits in mehreren chinesischen Städten im Einsatz. Allein in Peking sind ca. 120 Stationen für bis zu 10.000 Taxis in der praktischen Anwendung im Betrieb und werden auch für Busse, LKW und andere Nutzfahrzeuge eingesetzt.

Batteriewechselstationen sind besonders bei E-Gewerbeflotten wirtschaftlich - im Vergleich: keine Wartezeiten, weniger Fahrzeuge, weniger Personal, weniger Batterieverschleiß, weniger Verteilnetzinvestitionen. Gewerbeflotten sind für ca. 80% der schädlichen Verkehrsemissionen in Städten verantwortlich und müssen deshalb auch vorrangig und dringend umgestellt bzw. elektrifiziert werden.

Durch das gesteuerte, netzschonende Laden von E-Flotten entfällt ein Großteil der Investitionen in die Verteilnetze, die bei einer Ladesäulen-Monokultur aufgrund der zu erwartenden Belastungsspitzen anfallen würden (Schätzung der TU München: bundesweit über 20. Mrd. Euro für die Blackoutvorsorge). Außerdem können Batteriewechselstationen mit Plug-in-Hubs (Batteriespeicher mit bis zu 30 Anschlüssen), mit Speicherleistung für das Smart Grid (Dual Use) oder auch mit Tanksäulen für Wasserstoff oder synthetisches Benzin bis hin zu Angeboten des Autonomen Fahrens kombiniert werden. Batteriewechselstationen können an klassischen Tankstellenstandorten, auf Großparkplätzen von Handelsketten und in Betriebshöfen aufgestellt werden. Im Gegensatz zu einer Flächenaufstellung von Ladesäulen werden dadurch weder Straßenbäume noch Fahrradwege gefährdet.

Die Batteriewechselstation im Berliner Westhafen wird aktuell vom TÜV Rheinland umfassend überprüft. Eine Vorüberprüfung mit Hilfe deutscher Experten hat bereits am gegenwärtigen Produktionsstandort in Shanghai stattgefunden und zu positiven Ergebnissen geführt. Ziel ist es, dass bis Mitte 2020 alle Genehmigungen und Zulassungen für den Einsatz in Deutschland vorliegen.

Auf dieser Grundlage kann dann zusammen mit dem Berliner Taxigewerbe ab Herbst 2020 ein Berliner Pilotprojekt mit zunächst 5 und dann 50 Taxis eingerichtet werden, um die Taxifreundlichkeit des Systems unter Berliner Bedingungen zu erproben. Ziel der Initiatoren ist es, bis 2027/2028 mit ca. 70 Stationen stadtweit die Elektrifizierung des gesamten Berliner Taxiverkehrs sicherstellen zu können. Unser Motto lautet: Wechseln statt Warten!“

www.infradianba.com
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