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Pressemitteilung BoxID: 526433 (Infosys)
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Social Media: stark genutzt, aber nicht immer mit geschäftlichen Nutzen verbunden

Infosys hat fünf Tipps zusammengestellt, wie Unternehmen Soziale Medien erfolgreich einsetzen können

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Woran können Unternehmen den Erfolg von Social Media messen? An Followerzahlen, Likes und Blog Posts? Das ist Schnee von gestern. Denn isoliert betrachtet erschließt sich der geschäftliche Nutzen von Social Media Aktivitäten nämlich nur sehr eingeschränkt. Wie Unternehmen Soziale Medien erfolgreich einsetzen können, um einen rentablen Return of Investment (ROI) zu erzielen, zeigen die Consultingexperten von Infosys anhand von fünf Tipps.

"Die starke Nutzung von Sozialen Medien bedeutet für Unternehmen, dass sie einen neuen und breiten Zugang zu ihren Kunden erhalten", erklärt Sascha Schwarz, Head of Business Transformation bei Infosys Deutschland. "Viele Unternehmen handeln jedoch nur reaktiv oder proaktiv und nutzen das Potenzial dieser Plattformen nicht vollständig. Wichtig ist, dass man prädiktiv - also vorhersehbar - vorgeht, integriert und gestaltet. Erst dadurch wird Social Media zu einem messbaren Faktor, der zum wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens beiträgt."

1. Zuhören, Teilnehmen, Gestalten: Zuhören ist unabdingbar, wenn es darum geht, zu erfahren, wie Kunden über Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen denken. Danach gilt es an der Diskussion teilzunehmen: Meinungsbildnern gezielt begegnen, positive Stimmungen verstärken und auf negative eingehen. Dies ermöglicht Unternehmen, die Situation aktiv zu gestalten und direkt Einfluss zu nehmen. Die aktive Teilnahme sollte hierbei strategisch ausgerichtet sein und unter anderem Punkte wie Kundenbindung- und Zufriedenheit, Positionierung der Marke und die Erweiterung/Integration der unterschiedlichen Kanäle umfassen.

2. Vereinheitlichung und Personalisierung zugleich: Durch moderne Social Media-Analysen lassen sich Indikatoren für Konsumverhalten, Anforderungen und Verbesserungen zu Produkten und Services ermitteln. Um hierbei einen geschäftlichen Nutzen zu erzeugen, ist es wichtig, soziale Netzwerke nicht isoliert zu betrachten. Ausschlaggebend ist die Integration von Social Media mit bestehenden Vertriebskanälen. Somit werden Dienstleistungen und Angebote kanalübergreifend vereinheitlicht und integriert, dem Kunden personalisiert zur Verfügung gestellt und ein übergreifendes Konsumverhalten ermöglicht.

3. Integration mit Vertriebs-, Produkt- und Servicekanälen: Mit Konzepten, die auf Vertrieb sowie Produkt- und Servicezyklen abzielen, ist eine Wertschöpfung von Social Media Aktivitäten möglich: Beispielweise durch die Integration mit dem bestehenden Online-Shop und Anreizen durch zusätzliche Services und Aktionen. So werden Produkte und Dienstleistungen gezielt vermarktet und das Umsatzwachstum kann signifikant gesteigert werden.

4. Klare, messbare Ziele definieren: Für den nachhaltigen Erfolg ist es wichtig, schon von Beginn an eine Vision und klare Ziele zu definieren, Key Performance Indicators (KPI) aufzustellen und kontinuierlich im Blick zu behalten. Dabei reicht es nicht, die KPIs anhand von Fanzahlen oder Blog Spots zu messen. KPIs sollten immer als Wirkungskette definiert werden: ausgehend von auslösenden Impulsen, über Faktoren wie Netzwerke, Verstärker (Meinungsbildner) bis hin zu ergebnisbezogenen Kennzahlen. Diese können dann zum Beispiel auf spezielle Kampagnen oder Aktionen adaptiert werden.

5. Anpassung des Unternehmens: Unternehmen sollten sich vorab überlegen, welchen Einfluss die Social Media Strategie auf ihr Unternehmen haben kann. Hat die Strategie eine stärkere Ausrichtung auf den Kunden, betrifft sie auch organisatorische Unternehmenseinheiten wie beispielsweise die Vertriebskanäle. So kann möglicherweise auch die bestehende Unternehmenskultur beeinflusst werden. Änderungen in Verantwortlichkeiten können zu neuen Rollen führen oder den Bedarf des Wissensaufbaus bei bestehenden Mitarbeitern. Social Media hat demnach eine transformatorische Komponente. Eine integrierte Vorgehensweise ist daher von großer Bedeutung, wenn es um den Erfolg von Social Media Projekten geht. Außerdem spielt die Verknüpfung zwischen Unternehmensprozessen und -systemen für Social Media eine entscheidende Rolle: So kann sichergestellt werden, dass Erkenntnisse und Auswirkungen von Social Media Berücksichtigung finden. Schließlich muss das Unternehmen über ein System verfügen, das die Vielfalt von Informationen, die in Sozialen Netzwerken vorliegt, analysiert, bewertet und zum richtigen Zeitpunkt in der gewünschten Informationsdichte dem Mitarbeiter zur Verfügung steht. So können die Informationen zukünftig unter anderem im Vertrieb und in der Produktentwicklung genutzt werden. Ein weiterer wichtiger und häufig vernachlässigter Aspekt bei einer neuen oder veränderten strategischen Ausrichtung ist die Unterstützung von Mitarbeitern und Kunden durch geeignete Change Management Aktivitäten. Diese können beispielsweise in Form von Kommunikation und Schulungen erfolgen. Am Ende sind die Systeme oder Tools Mittel zum Zweck.

"Infosys gibt Unternehmen nicht nur theoretische Tipps für erfolgreiche Social Media Projekte - wir setzen diese auch mit unserem gesamtheitlichen Beratungsansatz in die Praxis um", erklärt Sascha Schwarz. "Zum Beispiel wurde bei einem der weltweit führenden pharmazeutischen Unternehmen das Tool Social Edge Employee Engagement eingesetzt. Mithilfe des Tools ist es möglich, die interne Mitarbeiterkommunikation und das Mitarbeiterengagement nachhaltig zu verbessern."

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Viele der erfolgreichsten Unternehmen der Welt verlassen sich auf die 151.000 Mitarbeiter von Infosys, die dazu beitragen, den Geschäftswert ihrer Kunden messbar zu steigern. Infosys bietet Dienstleistungen in den Bereichen Unternehmensberatung, Technologie, Konstruktion und Outsourcing und unterstützt so Kunden in über 30 Ländern, die Unternehmen der Zukunft zu gestalten.

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