Notruf per Handy - europaweit kostenlos unter der 112

Schnelle Hilfe auch unterwegs: Zum Europäischen Tag des Notrufs informiert das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) über Rettungsrufe im In- und Ausland

(PresseBox) ( Berlin, )
Notsituationen können überall entstehen – zu Hause, unterwegs oder im Urlaub. Das Mobiltelefon ist in solchen Fällen schnell zur Hand, um per Notruf Hilfe zu holen. Die Notrufnummer 112 ist hierzulande zwar als Rettungsnummer bekannt, doch nur wenige Bürgerinnen und Bürger wissen, dass sie auch im europäischen Ausland einheitlich und kostenfrei unter der 112 Hilfe anfordern können.

Dabei spielt es keine Rolle, ob der Notruf vom Festnetz oder vom Mobiltelefon abgegeben wird. In Deutschland, den EU-Ländern und weiteren Staaten wie Andorra, Monaco, der Schweiz, Norwegen, dem Vatikan, den Färöer Inseln, Island, Liechtenstein, Kroatien, der Türkei und San Marino erreicht man unter der 112 kostenlos und ohne Vorwahl die örtlich zuständige Notrufzentrale von Rettungsdienst, Feuerwehr oder Polizei. Ein Notruf wird im Mobilfunk- und Festnetz immer mit Vorrang behandelt und kann auch dann ohne Extrakosten vom Handy abgegeben werden, wenn das Mobilfunknetz des eigenen Anbieters gerade nicht verfügbar ist. Ein Prepaidguthaben ist ebenfalls nicht nötig. Eine wichtige Voraussetzung für Anrufe aus Deutschland ist allerdings, dass eine aktivierte SIM-Karte im Mobiltelefon eingelegt ist.

Tipps für den Notfall
Wer sich in einer Notsituation befindet und den Rettungsdienst anfordert, sollte in erster Linie Ruhe bewahren, um der Notrufzentrale die Situation schnellstmöglich zu erklären. Für die Rettungskräfte sind folgende Informationen wichtig: Wo ist der Unfall passiert? Was ist geschehen? Gibt es Verletzte und wenn ja wie viele? Welche Arten von Verletzungen? Warten auf Rückfragen, um Details zu klären. Wenn diese fünf „W“ beachtet werden, können die Einsatzkräfte vor Ort schnell die bestmögliche Hilfe leisten.

Mobile Anwendungen für Smartphones
Neben dem europaweiten Notruf 112 bieten spezielle Notfall-Apps für Smartphones die Möglichkeit, von unterwegs Hilfe anzufordern. In vielen Fällen erkennen sie den eigenen Standort und bieten eine Übersicht über wichtige, teils auch lokale, Notrufnummern wie beispielsweise die Gift-Notrufnummer, die Rufnummer der Telefonseelsorge oder die Telefonnummer zum Sperren gestohlener EC- oder Kreditkarten. Andere Smartphone-Apps bieten den Service, Notfallkontakte – beispielsweise von Angehörigen oder engen Freunden – zu hinterlegen. Beim Betätigen eines in der App integrierten Alarmknopfes werden diese Kontakte per Anruf oder SMS über den Notfall benachrichtigt, zusammen mit dem geografischen Standort, an dem sich der Hilfesuchende befindet.
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