SAP-Anwender: Hoher Informationsbedarf in Sachen GDPdU

Starker Andrang bei Infoniqa-GDPdU-Frühstücksreihe

(PresseBox) ( Thalheim bei Wels, )
Obwohl seit Jahren klar ist, dass die GDPdU umzusetzen sind, besteht in den Unternehmen derzeit ein besonders hoher Informationsbedarf zu diesem Thema. Dies ist das Ergebnis der Infoniqa-GDPdU-Frühstücks-Reihe, die im Juni in Stuttgart, Düsseldorf, Frankfurt, Berlin und München stattgefunden hat und in Zusammenarbeit mit Audicon sowie der Oberfinanzdirektion Rheinland durchgeführt wurde. Ein Auslöser ist dafür sicherlich das neue Jahressteuergesetz, das erstmals empfindliche Strafen für Unternehmen vorsieht, die die Vorgaben für die digitale Betriebsprüfung nicht umgesetzt haben. Das Problembewusstsein ist dabei inzwischen auch in den Chef-Etagen angekommen, die zu den Veranstaltungen deswegen auch gezielt eingeladen worden waren. Insgesamt hatten sich mehr als 100 Geschäftsführer und Finanzvorstände von größeren SAP-Anwendern direkt für die Veranstaltungen angemeldet, die damit nahezu ausgebucht waren. 40 Unternehmen hatten darüber hinaus schriftlich aus Termingründen abgesagt und um einen kurzfristigen Folgetermin gebeten. Weitere 300 forderten ausführliche Informationen an und äußerten Interesse an Folgeveranstaltungen.

"Gerade größere Unternehmen und Unternehmensgruppen mit komplexen Strukturen wissen oft nicht genau, wie sie die GDPdU-Prozesse aufsetzen sollen. Insbesondere, wenn die steuerrelevanten Daten teilweise in eigentlich stillgelegten Altsystemen abgelegt oder unterschiedliche SAP-Systeme zusammengeführt worden sind - etwa durch Übernahmen oder eine Neustrukturierung", umreißt Olaf Paetsch, Geschäftsführer der Infoniqa IT Solutions GmbH Berlin, typische Problemstellungen, die bei den Veranstaltungen diskutiert worden sind. Daneben bestünde in den Unternehmen vielfach immer noch große Unsicherheit bezüglich der Rechtslage. Das zeigte sich in zahlreichen Fragen an Dipl.-Finanzwirt Martin Henn, der seit über zehn Jahren im Betriebsprüfungsreferat der Oberfinanzdirektion Rheinland tätig ist und auf der Veranstaltung eine Live-Simulation der digitalen Steuerprüfung vorführte.

Vielen Unternehmen ist zudem nach wie vor nicht klar, dass die GDPdU als Prozess zu organisieren sind, der sich ständig wiederholt. Zudem fehlt es vielerorts auch an entsprechenden Verfahrensdokumentation. Auch das Zusammenspiel der betroffenen Fachabteilungen (Finanzen, IT, Geschäftsleitung) in den Unternehmen ist nicht immer optimal. "Den Teilnehmern wurde im Verlauf der Veranstaltung klar, dass die GDPdU-Prozesse ganzheitlich organisiert werden müssen. Es reicht nicht, ein IT-Projekt aufzusetzen. Vielmehr müssen alle IT-technischen, rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Aspekte im Zusammenhang betrachtet werden. Auch die Nachbereitung der Projekte darf nicht vernachlässigt werden ", so ein Fazit von Olaf Paetsch.
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