Staatssekretär Dr. Andre Baumann übergibt Geokoffer an Hebel-Gymnasium Schwetzingen

Ostfildern/Scharnhauser Park, (PresseBox) - Bis vor zweieinhalb Jahrzehnten hat er selber hier noch die Schulbank gedrückt – jetzt kehrte er zurück als hochrangiger Politiker zurück... Dr. Andre Baumann, Staatssekretär im baden-württembergischen Umweltministerium, übergab jetzt seiner ehemaligen Schule „Penne“, dem Hebel-Gymnasium in Schwetzingen, einen GeoKoffer. „Es wichtig zu wissen, woraus die Infrastruktur unseres Landes gebaut worden ist und wie nachhaltig mit mineralischen Rohstoffen umgegangen werden kann.“ Gespendet hatte dieses unter den Bildungseinrichtungen des Landes begehrte Lehrinstrument die Heinrich Krieger KG, Neckarsteinach.

Solch einen Unterrichtstag und solch einen Besuch hatte die Klasse 8b wohl noch nicht erlebt. Neben dem nach dem Minister ranghöchsten Umweltpolitiker des Landes hatte sich auch Schwetzingens Oberbürgermeister Dr. René Pöltl Zeit genommen. Beide wiesen auf die Bedeutung mineralischer Rohstoffe wie Steine, Sand und Kies hin für unser tägliches Leben.

Aber wohl erst, als der Hauptgeschäftsführer des Industrieverbandes Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. (ISTE), Thomas Beißwenger, die Schüler frug, ob sie denn heute schon einmal mit Produkten aus solchen Rohstoffen zu tun gehabt hätten, wurde ihnen klar, was Gesteine in jeder Form zu unserem modernen Leben beitragen. Ob Straßen oder Häuser, Gläser, Handies oder auch nur Zahnpasta – für alle möglichen unverzichtbaren Dinge benötigt man mineralische Rohstoffe.

Auch dieses Wissen gehörte zum „Kreislauf der Gesteine“, den die Klasse gerade mit  Sabine Appel, der Fachbereichsleiterin Geographie, durchnimmt. Da passte es zur Kreide an der Tafel, dass Staatssekretär Baumann von der Kreidezeit erzählte, vom geologischen Aufbau des Landes und von seinem Reichtum an Rohstoffen. Er sprach aber auch die heutigen Nutzungskonflikte an, die bei einem so dicht besiedelten Land wie Baden-Württemberg oftmals vorkommen. Deshalb sei es wichtig, möglichst viel über Sinn und Zweck von Rohstoffgewinnung zu wissen. Zumal so manche Abbaustätte nach dem Förderende zu einem Biotop wird, wie man es sonst nicht mehr findet.

Schulleiter Stefan Ade, selber Geographielehrer, freute sich natürlich sehr über diesen besonderen Tag am Hebel-Gymnasium. Und auch darüber, dass die Schülerinnen und Schüler mit den 14 Gesteinsproben im GeoKoffer, den Bausteinen des Landes, etwas Begreifbares in der Hand haben...

Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V.

In Baden-Württemberg gibt es rund 500 Unternehmen, die mineralische Rohstoffe gewinnen, weiterverarbeiten oder gebrauchte mineralische Rohstoffe recyceln. Insgesamt geschieht dies in rund 800 Werken mit 15.000 Beschäftigten. Diese Branche erwirtschaftet einen Gesamtumsatz von rund 5 Milliarden Euro pro Jahr im Land.

Pro Einwohner und Jahr müssen rund 10 Tonnen Material der Erde entnommen werden, damit Häuser, Bürogebäude, Straßen, Bahnlinien und Radwege gebaut werden können. Insgesamt werden so jährlich 100 Millionen Tonnen mineralische Rohstoffe gewonnen und benötigt. Ziemlich genau entspricht das einem Kilogramm mineralische Rohstoffe pro Einwohner und Stunde. Gebrauchte Baustoffe werden durch Baustoffrecycling im Kreislauf gehalten. So wird bereits heute ca. 90 Prozent des Bauschuttes und Straßenaufbruchs recycelt.

Der ISTE wurde bereits sechs Jahre vor dem Land Baden-Württemberg im März 1946 als "Fachverband Steine und Erden Württemberg und Baden e.V." gegründet. Seitdem hat er sich zu einem modernen, dienstleistungsorientierten Wirtschafts- und Arbeitgeberverband entwickelt.



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