Rainer Hinderer MdL besucht bmk-Steinbruch Talheim

(PresseBox) ( Ostfildern/Scharnhauser Park, )
Schon lange war er geplant, dieser Besuch – jetzt hat er endlich stattgefunden: Rainer Hinderer, Sprecher der SPD-Fraktion für Gesundheit, Sucht und Arbeitsmarktintegration im baden-württembergischen Landtag, ließ sich über die Rohstoffgewinnung im Steinbruch Talheim der bmk Steinbruchbetriebe GmbH & Co. KG informieren. Hinderer ist Abgeordneter des Wahlkreises 18 Heilbronn, zu dem auch Talheim zählt.

Es war ein Informationsbesuch ohne politischen Anlass. „Solche Besuche freuen uns ganz besonders – von ihnen gibt es viel zu wenig“, sagt Baptist Schneider, Geschäftsführer des Unternehmens. Zusammen mit dem Technischen Leiter, Dr. Peter Antweiler, führte Schneider den Politiker durch das Werk Robert Bopp (benannt nach einem der bmk-Gründer), auf dessen Gelände sich auch die Firmenzentrale befindet. Das rund 145 Mitarbeiter zählende Unternehmen betreibt noch drei andere Schotterwerke und hält Beteiligungen an weiteren Firmen.

Hinderer zeigte sich beeindruckt von der Größe des Werkes, besonders angesichts der Tatsache, dass es keine öffentlichen Diskussionen um Emissionen oder Erweiterungen gebe. Das sei keineswegs die Regel. bmk-Chef Schneider stimmte dem zu. Der Muschelkalk-Abbau an diesem Standort sei für die kommenden 20 bis 25 genehmigt und gesichert. Das sei außerordentlich erfreulich.

Auch Talheims Bürgermeister Rainer Gräßle nahm an dem Besuch des Landespolitikers teil. Er würdigte die wirtschaftliche Bedeutung des Werkes für die Gemeinde. Er freue sich über die Entscheidung der Genehmigungsbehörden, ein weiteres Werk in Talheim zu ermöglichen. Schneider nannte die Pläne eine nicht unerhebliche Investition in die Zukunft, die auch zum Vorteil der Kommune sei.

Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des ISTE, Heinz Sprenger, erläuterte dem Sozialpolitiker Hinderer die Bedeutung der Steine- und Erden-Industrie für die Versorgung des Landes mit Rohstoffen. Statistisch gesehen verbrauche jeder Baden-Württemberger ein Kilogramm Steine, Sand oder Kies – pro Stunde. Diese Rohstoffe dienten nicht nur zum Bau von Gebäuden, Verkehrswegen oder Infrastrukturen. Sie würden auch in der Lebensmittelindustrie genutzt, seien in der Chemie unverzichtbar und auch Grundstoffe vieler elektronischer Produkte, vom Mikrochip bis zur Solarzelle.

bmk-Geschäftsführer Schneider ging in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft für die Branche und speziell für sein Unternehmen ein. Mit der RetroLith GmbH sei als Teil der Unternehmensgruppe in Talheim ein Entsorgungsfachbetrieb ansässig, der mineralische Abfälle wie Bauschutt oder Asphaltschollen für die Wiederverwendung aufbereitet oder zuverlässig und umweltgerecht behandelt, um sie später zu deponieren.

Den Höhepunkt der Werksbesichtigung und der Begehung des Steinbruchs bildete die Sprengung einer Kalksteinwand, die der Leiter der Natursteinabteilung, Eckhard Häberle, organisiert hatte.

 
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