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Pressemitteilung BoxID: 77917 (Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf)
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Konjunktur im Kreis Mettmann erholt sich weiter

(PresseBox) (Düsseldorf, ) "Die Konjunktur im Kreis Mettmann hat sich im Jahresverlauf 2006 weiter erholt", fasst Gerd H. Diestler, Konjunkturexperte der IHK Düsseldorf, die Ergebnisse der Spätsommerumfrage für den Kreis Mettmann zusammen. Sowohl die Zufriedenheit der regionalen Wirtschaft mit ihrer aktuellen Geschäftslage als auch ihre Konjunkturerwartungen haben sich seit Jahresbeginn verbessert - jeweils jedoch nur leicht. Insgesamt erreicht die wirtschaftliche Erholung zwischen Rhein und Niederberg nicht solche Dynamik wie in der Landeshauptstadt oder am Mittleren Niederrhein. An der IHK-Konjunkturumfrage haben sich im Kreis Mettmann rund 200 Betriebe mit zusammen etwa 30.000 Beschäftigten beteiligt. "Der Konjunkturfunke ist auf das Inland übergesprungen", be-tont Diestler. Demgegenüber hat die Exportdynamik - aller-dings auf hohem Niveau - etwas nachgelassen. Gegenwärtig beurteilen 37 Prozent nach 32 Prozent zu Jahresbeginn der Unternehmen aller Wirtschaftszweige ihre Geschäftslage als gut und lediglich 6 Prozent als schlecht (zuvor 10 Prozent). Für das nächste Jahr überwiegen die Stimmen, die eine weitere Aufwärtsentwicklung erwarten. Eine Verschlechterung erwarten nur noch 19 Prozent der Unternehmen, nachdem es zu Jahres-beginn für das laufende Jahr noch 28 Prozent gewesen waren. Ihnen steht mit 29 Prozent ein fast gleich großer Anteil wie zu Jahresbeginn gegenüber, der auch im kommenden Jahr von einem Aufschwung ausgeht. "Kein Zweifel, aus heutiger Sicht setzt sich die Wirtschaftserholung im Kreis Mettmann weiter fort, allerdings wohl bei etwas niedrigerem Tempo", bilanziert IHK-Volkswirt Diestler. Dabei dominieren für 2007 wieder die Exporthoffnungen, wäh-rend die Unternehmen für die Inlandsnachfrage skeptisch sind. Mehrwertsteuererhöhung und Preissteigerungen dürften die Binnennachfrage zu sehr belasten, so die allgemeine Befürch-tung. Vor diesem Hintergrund bleibt die Investitionsneigung an den inländischen Standorten weiter gedrückt. Dagegen ist ein Ende des Beschäftigungsabbaus in Sicht. Zwar dürfte er im laufenden Jahr noch nicht ganz zum Stillstand ge-kommen sein. Für das kommende Jahr nähern sich jedoch Meldungen über steigende Personalpläne den Meldungen über sinkende Beschäftigtenzahlen an. In Teilbereichen wird der Arbeitsmarkt bereits eng. Vor allem im Großhandel und im Baugewerbe melden vermehrt Betriebe, dass sie nicht genü-gend Fachkräfte finden und binden können.
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