2. Bergisches Straßenforum

(PresseBox) ( Wuppertal (Elberfeld), )
Am 26. Februar wird der Kiesbergtunnel für voraussichtlich fünf Monate gesperrt. Diesen Termin nannte Winfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer des Landesbetriebs Straßenbau NRW, beim "2. Bergischen Straßenforum", zu dem die IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid am 2. Februar eingeladen hatte. Unter der Überschrift "Wuppertal - Hauptstadt der Baustellen?" diskutierte Pudenz gestern mit Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung, Dietmar Bell MdL, IHK-Vizepräsident Jörg Heynkes und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. Moderiert wurde die Runde von Stephanie Mannhardt, WDR-Studio Bergisches Land. In seiner Begrüßung machte Jürgen Gadder, Vorsitzender des IHK-Verkehrsausschusses deutlich, dass es Ziel der Veranstaltung sei, die Verantwortlichen, aber auch die Betroffenen miteinander ins Gespräch zu bringen. Und das gelang, auch die über 80 Besucher beteiligten sich mit Fragen und Anregungen an der Diskussion. Schnell wurde aber auch deutlich, dass die vielen Baustellen in Wuppertal zwar sehr ärgerlich, aber zum größten Teil unvermeidbar sind. So ist die Betriebsgenehmigung für den Kiesbergtunnel abgelaufen, eine Nachrüstung der Tunneltechnik deshalb unabdingbar. Nur so könne die wichtige Straßenverbindung für die nächsten Jahre erhalten werden, betonten Bell, Pudenz und Jung übereinstimmend. Was danach geschehe sei offen, denn die notwendige Grundsanierung würde mit über 30 Millionen Euro mehr als das Zehnfache der jetzigen Maßnahme kosten. Es gelte jetzt deshalb, gemeinsam für den dauerhaften Erhalt des Tunnels zu kämpfen. Angesichts der geringen Mittel, die das Land für die Landesstraßen zur Verfügung stelle, werde dies nicht einfach. Auch viele andere Baustellen in Wuppertal, beispielsweise auf der Parkstraße (L 419) oder auf der A 46 seien unbedingt notwendig, um die Verkehrssicherheit zu erhalten. Wenge und Henynkes zeigten dafür Verständnis, wiesen aber darauf hin, dass in der Vergangenheit über Baumaßnahmen nicht immer rechtzeitig und ausreichend offen informiert worden sei. Das habe dann zu Verärgerung und Irritationen bei Bürgern und Unternehmern geführt.
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