Olper Unternehmer fordern finanzielle Absicherung der "Regionale 2013"

(PresseBox) ( Olpe, )
Die Projekte der "Regionale 2013", die im Kreis Olpe umgesetzt werden sollen, standen ganz oben auf der Agenda des "Olper Stammtisches". Zu ihm hatte die Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) nach Attendorn auf Burg Schnellenberg eingeladen. IHK-Vizepräsident Rupprecht Kemper begrüßte zahlreiche Unternehmer aus dem Kreis Olpe sowie IHK-Präsident Klaus Th. Vetter, Vizepräsident Christian Kocherscheidt und Ehrenpräsident Franz Becker zu der Veranstaltung.

Hubertus Winterberg von der Südwestfalen Agentur gab den Unternehmern einen Überblick zum Stand der aktuellen Regionale 2013-Projekte. Das für die regionale Wirtschaft besonders bedeutsame Automotive-Center mit Sitz in Attendorn soll schon Anfang nächsten Jahres umgesetzt werden. "Von den vielen Regionale-Projekten", so Winterberg, "erwartet man nachhaltige Impulse für regionale Strukturverbesserungen". Kemper erklärte im Hinblick auf die Finanzierung der Projekte, dass man mit Sorge die schwierige Finanzlage des Landes registriere und Kürzungen zu Lasten der Förderung befürchte. Die Unternehmer des "Olper Stammtischs" schlossen sich deshalb der Forderung der südwestfälischen Landräte und Bürgermeister nach einer Absicherung der Förderung an. "Auch bei geringeren Mitteln müssen die Projekte gegenüber anderen Fördermaßnahmen auf Landesebene bevorzugt berücksichtigt werden", waren sie sich einig. Die Landesregierung müsse deshalb einen gesicherten Finanzrahmen beziffern und damit verlässliche Rahmenbedingungen schaffen.

Mit Blick auf die Konjunktur bemerkte Vizepräsident Kemper, dass die Indexzahlen zum Konjunkturklima auch im Kreis Olpe weiter nach oben zeigen. Dass vor allem die Industrie konjunkturell wieder zurück in der Erfolgsspur sei, liege auch am asiatischen Raum. Er treibt in den vergangenen Monaten ganz wesentlich den Export der regionalen Unternehmen direkt oder indirekt. Ebenso appellierte Rupprecht Kemper, die momentane Situation nüchtern anzugehen und keinen "Aufschwung XL" herbeizureden. "Insbesondere steigende Energie- und Rohstoffpreise sind derzeit für die Unternehmen höchst problematisch", ist er sich sicher. Über 70 Prozent der Betriebe, die an der letzten IHK-Konjunkturumfrage teilnahmen, sehen in steigenden Energie- und Rohstoffpreisen das größte Gefährdungspotenzial für die weitere Konjunkturentwicklung.

Dr. Christopher Grünewald, Geschäftsführer der gleichnamigen Papierfabrik in Kirchhundem, berichtete in diesem Zusammenhang über die jüngste Änderung im Sparpaket des Bundes. In seiner Ursprungsfassung hätte das Paket deutliche Energiepreis-Steigerungen für viele Unternehmer gebracht. Mit der im Nachhinein vorgenommenen Änderung werden energieintensive Firmen von maximalen Kostensteigerungen verschont. Das ist, laut Grünewald, der richtige Weg, um die Wettbewerbsfähigkeit der Firmen zu sichern.
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