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Pressemitteilung BoxID: 235455 (Industrie- und Handelskammer Siegen)
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164 Facharbeiterbriefe ausgehändigt

(PresseBox) (Siegen, ) 164 Auszubildende aus Industriebetrieben im Kreis Olpe bestanden in diesen Tagen ihre Facharbeiterprüfung. In einer kleinen Feierstunde in der Attendorner Stadthalle überreichten ihnen der für Aus- und Weiterbildung zuständige IHK-Geschäftsführer Klaus Gräbener, die stellvertretende Landrätin des Kreises Olpe, Marion Schwarte, der Leiter des Berufskollegs Olpe, OStD Bernard Schmidt, sowie die Vorsitzenden der Prüfungsausschüsse ihre Facharbeiterbriefe.

Marion Schwarte hob die große Ausbildungsleistung der mittelständischen Unternehmen im Kreis Olpe hervor. Der Mittelstand sei gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten seiner gesellschaftspolitischen Verantwortung immer wieder gerecht geworden. Er biete den frisch gebackenen Facharbeitern attraktive berufliche Perspektiven. An die jungen Leute appellierte die stellvertretende Landrätin, ihr Wissen permanent auf dem neuesten Stand zu halten. Sie sollten ihre erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als Fundament begreifen, auf dem sich jetzt der weitere berufliche Lebensweg hervorragend gestalten lasse.

Klaus Gräbener betonte bei der Zeugnisübergabe, dass eine fundierte Erstausbildung die beste Versicherung gegen eine mögliche Arbeitslosigkeit sei. Zwar sei die wirtschaftliche Situation insbesondere in denjenigen Unternehmen, die im Wesentlichen von der Automobilbranche abhingen, derzeit insgesamt schwierig. Jedem konjunkturellen Abschwung folge jedoch mit Sicherheit ein Aufschwung. Auf mittlere Sicht bleibe richtig, dass insbesondere die Industrieunternehmen angesichts der demografischen Entwicklung hoch qualifizierte Fachkräfte benötigten, wenn sie auf globalisierten Märkten zukünftig Bestand haben wollten. Insofern könnten die jungen Facharbeiter mit Zuversicht in die Zukunft schauen.

Bernard Schmidt hob in seiner Ansprache hervor, dass der Erfolg in der Facharbeiterprüfung den jungen Menschen ein beachtliches Stück Arbeit, Fleiß und Tüchtigkeit abverlangt habe. Sie dürften sich daher zu Recht über das Erreichte freuen. Die Zukunft der Unternehmen im Kreis Olpe hänge in enormem Maße von der Qualifikation der Beschäftigten ab. Daher würden verantwortungsvoll handelnde Unternehmen alles daran setzen, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ihr qualifiziert ausgebildetes Personal zu halten und vielleicht schon auf "Vorrat" einzustellen.

Marion Schwarte, Bernard Schmidt und Klaus Gräbener zeichneten die erfolgreichsten Auszubildenden des Jahrgangs sowie die Klassenbesten besonders aus. Als bester Industriemechaniker des Jahrgangs ging Stephan Didam (Mennekes Elektrotechnik GmbH & Co. KG, Kirchhundem) hervor, als beste Werkzeugmechaniker Fabian Korreck (Egon Großhaus GmbH & Co. KG, Lennestadt) und Thomas Ross (Muhr und Bender, Attendorn). Ebenfalls aus der Firma Muhr und Bender schloss Nadja Mantei als erfolgreichste Zerspanungsmechanikerin ihres Jahrgangs ab. Bei den Mechatronikern war dies Andre Christes (TRACTO TECHNIK GmbH & Co. KG, Lennestadt). Manuel Gante vom Unternehmen Franz Viegener GmbH & Co. KG, Attendorn, war der leistungsfähigste Elektroniker für Betriebstechnik des Jahrgangs, während Christian Kuhlmann (Midena Elektrowerkzeugbau GmbH, Lennestadt) dies im Bereich Feinwerkmechaniker war.

Insgesamt war die Durchfallquote mit 2,5 % sehr niedrig. Die Prüfungsausschuss-Vorsitzenden bemerkten allerdings deutlich schwächere Leistungen in den schriftlichen Prüfungen gegenüber den Vorjahresergebnissen.