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Pressemitteilung BoxID: 216771 (Industrie- und Handelskammer Schwaben)
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7. IHK Umwelt-Podium "Effizientes Ressourcenmanagement - Strategien gegen die Rohstoffverknappung"

(PresseBox) (Augsburg, ) Am Dienstag, den 11. November 2008, findet gemeinsam mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und dem Wissenschaftszentrum Umwelt der Universität Augsburg ab 16 Uhr in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben in Augsburg das 7. IHK Umwelt-Podium statt.

Das Thema lautet diesmal: "Effizientes Ressourcenmanagement - Strategien gegen die Rohstoffverknappung".Prominente Gastredner sind die neue Staatssekretärin im bayerischen Wirtschaftministerium, Katja Hessel, und der Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Randolf Rodenstock.

Zukunftsproblem Rohstoffbeschaffung

Endliche Ressourcen und ein damit verbundener Preisanstieg im Einkauf werden gerade der mittelständisch geprägten Wirtschaft erhebliche Probleme aufbürden. Die Veranstaltung zeigt vor diesem Hintergrund, wie Ressourcenmanagement effektiv betrieben werden kann und welche Strategien gegen die Rohstoffverknappung angewandt werden können.

Renommierte Referenten aus Politik und Wirtschaft

Das Programm der Veranstaltung umfasst Beiträge renommierter Referenten. So spricht beispielsweise der Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Randolf Rodenstock, über die "Auswirkungen der Rohstoffverknappung für die deutsche Wirtschaft". Anschließend erläutert Katja Hessel, seit 30. Oktober 2008 Staatssekretärin im Bayerischen Wirtschaftsministerium, die "Wirtschaftspolitik im Zeichen der zunehmenden Rohstoffknappheit".

Die Werksleitung der OSRAM GmbH Augsburg, Dr. Gerhard Steeger und der Leiter des Bereiches Environmental Affairs der UPM Kymmene, Dr. Wilhelm Demharter, spiegeln darauf hin ihre unternehmerischen Strategien zur Rohstoffbeschaffung.

Abschließend wird Peter Menne von der Deutschen Bank AG (Bereich Global Markets) preisbeeinflussende Faktoren und Absicherungsmöglichkeiten bei Rohstoffen vorstellen.

Hintergrund

Das Vorkommen notwendiger Rohstoffe für die Produktion ist zu Teilen endlich. Der Preisanstieg im Material-Einkauf macht dies mehr als deutlich. Somit stellt die Rohstoffverknappung eine große Herausforderung für Industrie und Forschung dar. Der Rohstoffmarkt wird kurz- bis mittelfristig abhängig von der Art der Rohstoffe, zum Erliegen kommen. Denkbar ist, dass ein System der Ver- und Zuteilung entstehen wird, das den Zugriff auf strategisch wichtige Rohstoffe von politischen Kriterien abhängig macht.

Bisher ist in der mittelständisch geprägten Wirtschaft noch keine erkennbare Reaktion auf die schwindende Möglichkeit, sich über den Preis genügend Rohstoffe zu der vorgegebenen Qualität zu besorgen, festzustellen.

Dies ist vor dem Hintergrund der täglichen Belastung der Entscheider in dieser Unternehmergröße, deren eigentlich wichtigste Aufgabe es ist, sich zur strategischen Entwicklung des Unternehmens Gedanken zu machen, erklärbar. Die Optimierung der Kreislaufwirtschaft und Erforschung von Substitutionsmöglichkeiten sind bisher in ersten Ansätzen lediglich in der Automobil- und Konsumgüterindustrie erkennbar.

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