IHK mahnt Kurskorrektur in der Landesbildungspolitik an

Duale Ausbildung muss gestärkt werden

(PresseBox) ( Stuttgart, )
Nach dem Rücktritt von Kultusministerin Warminski-Leitheußer fordert die Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart eine Kurskorrektur in der Landesbildungspolitik.

"Die Duale Ausbildung sollte wieder stärker in den Fokus der Bildungspolitik gerückt werden", erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Andreas Richter. Angesichts einer Fachkräftelücke von aktuell rund 68.000 beruflich ausgebildeten und 122.000 beruflich weitergebildeten Fachkräften in Baden-Württemberg sei klar, dass die vom Land bisher verfolgte Konzentration auf eine Studienorientierung von Schülern zu einseitig sei. Auch dürfe die Entwicklung von Gemeinschaftsschulen nicht auf Kosten der Berufsschulen umgesetzt werden. Allein in der Region Stuttgart suchen fast 70 Prozent der Unternehmen mit offenen, nicht besetzbaren Stellen Mitarbeiter mit einem dualen Berufsausbildungs- oder Weiterbildungsabschluss. Dies unterstreiche die Bedeutung der dualen Berufsausbildung und zeige, dass ihre Stärkung unverzichtbar sei. In den Schulen müssten die Perspektiven und die Aufstiegsmöglichkeiten, die eine Duale Ausbildung eröffnen, ebenso vermittelt werden wie die Chancen eines Studiums. "Wir brauchen Akademiker, aber wir brauchen vor allem auch Fachkräfte", so IHK-Hauptgeschäftsführer Andreas Richter. Für viele Jugendliche sei es nach wie vor der bessere Weg, über eine duale Ausbildung ins Berufsleben zu starten.
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