Berufsbildungsausschuss konstituiert

Kerstin Pätzold und Andreas Götz weiter an der Spitze

(PresseBox) (Heidenheim, ) In der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Berufsbildungsausschusses der IHK Ostwürttemberg am 20. März 2017 wurden die bisherigen Vorsitzenden Kerstin Pätzold und Andreas Götz einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Der Vorsitz wechselt jährlich; 2017 steht Pätzold dem Gremium vor, Götz ist ihr Stellvertreter.

IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle bedankte sich zunächst bei den Mitgliedern des Ausschusses für die erfolgreiche und engagierte Arbeit in den zurückliegenden vier Jahren und hieß gleichermaßen die neuen Mitglieder im Gremium für die Periode 2017 bis 2020 herzlich willkommen. Eberle machte dabei deutlich, dass sich der beschlussfähige Ausschuss in den nächsten Jahren intensiv mit den aktuellen Entwicklungen des Ausbildungsmarktes befassen müsse. Denn die Vielfalt der Themen in der dualen Berufsausbildung und die damit verbundenen Herausforderungen steigen kontinuierlich, der Zuzug von geflüchteten Jugendlichen beispielsweise mit verminderten Sprachkenntnissen, die zunehmende Digitalisierung in den Unternehmen, die Berufsbilder verändern, sowie die teilweise mangelnde Ausbildungsreife der Schulabgänger sind die Themen, die den per Gesetz definierten Ausschuss beschäftigen werden. Ziel müsse es dabei weiterhin sein, soviel Fachkräfte wie möglich über eine duale Ausbildung zu gewinnen.

Dies gelingt mit verschiedenen Angeboten, um den unterschiedlichen Zielgruppen und Potenzialen gerecht zu werden. Wichtig wird es sein, die attraktiven Modelle der dualen Berufsausbildung noch stärker hervorzuheben, der Ausschuss wird sich daher unter anderem deshalb auch mit branchenspezifischen Zusatzqualifikationen und Qualifizierungsmöglichkeiten befassen. Ein weiteres wichtiges Thema wird die Steuerung des Ehrenamts für den Prüfungsbereich sein, um die hohe Qualität der Prüfungen auch in den kommenden Jahren aufrecht zu erhalten.

André Louis, Leiter Geschäftsbereich Ausbildung bei der IHK Ostwürttemberg, stellte dem neu konstituierten Ausschuss die neuesten Zahlen zur Ausbildungssituation in Ostwürttemberg vor. Janina Bohler von der Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen präsentierte zudem ein Modellprojekt aus dem Ostalbkreis, das Auszubildenden die Möglichkeit bietet, parallel zu ihrer Berufsausbildung ein berufsbegleitendes Betriebswirtschaftsstudium zum Bachelor of Arts zu absolvieren. Des Weiteren wurde die Ausbildungsregelung zum Fachwerker für Gebäude- und Umweltdienstleistungen vom Ausschuss verabschiedet.

Hintergrund: die Mitglieder des Berufsbildungsausschuss werden vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg für die Zeit von vier Jahren berufen. Er umfasst insgesamt 18 ordentliche Mitglieder sowie ebenso viele Stellvertreter. Der Ausschuss ist paritätisch besetzt mit jeweils sechs Arbeitgeber-, sechs Arbeitnehmer- und sechs Lehrervertretern aus berufsbildenden Schulen. Außerdem gibt es noch jeweils sechs Stellvertreter aus den genannten Gruppen.

Die Vorsitzenden des Ausschuss wechseln jährlich, dies sind für die Arbeitnehmerseite Kerstin Pätzold vom Deutschen Gewerkschaftsbund sowie für die Arbeitgeberseite Andreas Götz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ostalb. Beide Vorsitzende wurden einstimmig im Amt bestätigt. Pätzold übernimmt zunächst für das erste Jahr der Amtsperiode den Vorsitz des Ausschusses, Götz fungiert in dieser Zeit als ihr Stellvertreter mit weiteren Wechseln in den Folgejahren.

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