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Pressemitteilung BoxID: 234151 (Industrie- und Handelskammer Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim)
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IHK und Ems-Achse intensivieren Zusammenarbeit

(PresseBox) (Osnabrück , ) Die IHK Osnabrück-Emsland und die Wachstumsregion Ems-Achse wollen ihre Zusammenarbeit weiter intensivieren. Darin sind sich der Präsident der IHK Osnabrück-Emsland, Gerd-Christian Titgemeyer, und der Vorsitzende der Ems-Achse, Manfred Wendt, der auch Präsident der IHK für Ostfriesland und Papenburg ist, einig. Beide trafen sich jetzt zusammen mit IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf und dem Geschäftsführer der Ems-Achse, Hermann Wocken, zu einem Informationsbesuch in der Geschäftsstelle der Ems-Achse in Papenburg.

"Wichtige Projekte können wir durch die enge Zusammenarbeit von Ostfriesen, Emsländern und Grafschaftern wesentlich leichter vorantreiben", erklärt Titgemeyer. Daher beteilige sich die IHK Osnabrück-Emsland als Gründungsmitglied des Vereins Wachstumsregion Ems-Achse auch maßgeblich an dessen Finanzierung.

IHK und Ems-Achse sehen die zügige Umsetzung wichtiger Infrastrukturprojekte für die Region als vorrangig an. Neben dem vorzeitigen Ausbau der Nordstrecke des Dortmund-Ems-Kanals sei auch der Ausbau der Ost-West-Achsen von hoher Bedeutung. Als zentrales Projekt für die Region werten IHK und Ems-Achse den zügigen vierstreifigen Ausbau der E 233 als Querverbindung zwischen der A 31 und der A 1. Auf der Schiene gelte es, die Qualität der Bahnverbindung Hannover-Osnabrück-Rheine-Amsterdam auf ICE-Niveau zu heben und den Takt zu verdichten. Zugleich müssten die Anschlüsse an den Schienenverkehr auf der Ems-Achse im Knotenpunkt Rheine optimiert werden, um Zeitverluste beim Umsteigen zu vermeiden.

Schließlich wollen sich IHK und Ems-Achse bei der Umsetzung von Leuchtturmprojekten gegenseitig unterstützen. Diese Zusammenarbeit praktiziere man schon jetzt, beispielsweise bei der Entwicklung des Bündnisses für Fachkräfte in der Wachstumsregion Ems-Achse. In diesem Zusammenhang wurde vereinbart, einen regelmäßigen Beratertag zum IHK-Programm Individuelle Weiterbildung in Niedersachsen (IWiN) im Emsland anzubieten.

Die Spitzen von IHK und Ems-Achse nahmen auch zur Energieversorgung Stellung: "Wenn sich unser Wirtschaftsraum weiterhin so positiv entwickeln soll, dann ist hohe Versorgungssicherheit zu marktgerechten Preisen ein absolutes Muss." Daher führe mittelfristig kein Weg am Neubau von konventionellen Kraftwerken, zu denen auch Kohlekraftwerke gehören, vorbei, um auch die nötige Redundanz für die regenerativen Kraftwerke sicherzustellen. Langfristig liege die Zukunft in höherer Energieeffizienz und dem Ausbau regenerativer Energiegewinnung.

Bildunterschrift: Die Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland und die Wachstumsregion Ems-Achse wollen noch stärker zusammen arbeiten. Das vereinbarten (von links) Geschäftsführer Hermann Wocken, IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf, Vorstandsvorsitzender Manfred Wendt und IHK-Präsident Gerd-Christian Titgemeyer