PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 108868 (Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main)
  • Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main
  • Frankfurter Str. 90
  • 63067 Offenbach am Main
  • http://www.offenbach.ihk.de
  • Ansprechpartner
  • Marcus Lippold
  • +49 (69) 8207-245

Zukunft der Berufsschulen in Stadt und Kreis Offenbach

(PresseBox) (Offenbach am Main, ) Erste Vorschläge zur Neustrukturierung der Berufsschulen in Stadt und Kreis Offenbach legen die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main und die Kreishandwerkskammer heute vor. Schulkooperationen und neue Strukturmodelle sollen die Qualität der Ausbildung auch in Zukunft sichern. Notwendig wurde ein neues Konzept aufgrund der Aufkündigung der öffentlichrechtlichen Vereinbarung über Zuständigkeiten der bislang sechs Berufsschulen.

Gemeinsame analysierten IHK und Kreishandwerkerschaft quantitative Daten der Schüler/innen und Auszubildenden. Auf dieser Basis empfehlen IHK und Kreishandwerkerschaft den Schulträgern im Einzelnen:

- die verstärkte Kooperation der Käthe-Kollwitz-Schule und der Theodor-Heuss-Schule am Buchhügel mit dem Ziel der Zusammenlegung. Diese Kooperation sollte gemeinsame Projekte beinhalten. Insbesondere mit Blick auf qualitätssichernde Instrumente sollen die Rahmenbedingungen der Zusammenlegung ermittelt werden.
- die Kooperation von Stadt und Kreis bei der Beschulung der Metall-, Elektro- und IT-Berufe sowie im Bereich Druck/Medien. Eine übergreifende Fachkoordination der einzelnen Berufsfelder ist zur Qualitätssicherung unverzichtbar.
- die Nutzung „intelligenter“ Modelle berufsübergreifender Fachklassenbildung in Berufen mit geringen Teilnehmerzahlen.

Teilzeit- und Vollzeitangebote der Berufsschulen sollen künftig eng aneinander gekoppelt werden. Denn für die Ausgestaltung der Vollzeitangebote sind die Kompetenzen aus dem Teilzeitbereich wichtig.

IHK-Hauptgeschäftsführerin Eva Dude: „Es zeichnet sich ab, dass die Umstrukturierung der Berufschulen andere Standorte zur Folge haben wird. Das bedeutet für die Berufsschüler veränderte Wegezeiten zwischen Wohnort oder Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Das muss mit dem gebührenden Augenmaß beachtet werden. Auch absehbare demografische Entwicklungen müssen bei Entscheidungen ins Kalkül gezogen werden. Umso wichtiger ist uns die Sicherstellung der hohen Qualität des Berufsschul- unterrichts.“

Für die gemeinsamen Empfehlungen sind die derzeit feststehenden Rahmendaten wesentlich. Dazu Kreishandwerksmeister Wolfgang Kramwinkel: „Beschlossen ist für den Kreis Offenbach der Ausbau der Max-Eyth-Schule zum Haus des lebenslangen Lernens. Für die August-Bebel-Schule liegt aktuell die Zusage des Kreises vor, diese weiter zu betreiben. Und die Stadt Offenbach avisiert für den Berufsschulstandort Buchhügel erhebliche Investitionen mit hoher Priorität.“

Mit weiteren Details wird sich der Arbeitskreis unmittelbar nach den Sommerferien befassen. Geführt wird dieser von Friedrich Rixecker, Leiter des IHK-Geschäftsbereichs Aus- und Weiterbildung, und Helmut Geyer, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Offenbach. Offen bleibt bis dahin, ob und welche Berufe künftig an anderen Standorten beschult werden. Auch die konkrete Ausgestaltung der Kooperationen von August-Bebel-Schule mit der Gewerblich-Technischen Schule und der Theodor-Heuss-Schule mit der Käthe-Kollwitz-Schule steht dann zur Diskussion.

Seit Anfang 2007 entwickelt ein Arbeitskreis unter Federführung der IHK Offenbach neue Vorschläge. Beteiligt sind neben den betroffenen Berufsschulen auch die Schulämter von Stadt und Kreis, das Staatliche Schulamt, Ausbildungsbetriebe, Kreishandwerkerschaft und Gewerkschaften.

Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.