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Pressemitteilung BoxID: 140772 (Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main)
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INGE in der Innenstadt

Schöner unser Offenbach

(PresseBox) (Offenbach am Main, ) Die Offenbacher Innenstadt muss schöner werden. In Eigeninitiative wollen lokale Hauseigentümer und Händler die Chancen nutzen, die das hessische Gesetz zur Stärkung innerstädtischer Geschäftsquartiere (INGE) bietet. Bei einer Podiumsdiskussion diskutierten am Donnerstag, dem 29. November, in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main Hauseigentümer und Händler, ob ein INGE-Konzept Offenbach aufwerten könne.

Eine Gruppe von Aktiven hatte mit Unterstützung der IHK, des Einzelhandelsverbandes, des Treffpunkts Offenbach und des Hotel- und Gaststättenverbandes die Informationsveranstaltung vorbereitet. Helma Fischer, Buchhändlerin in der Offenbacher Innenstadt und Vizepräsidentin der IHK betonte die Notwendigkeit: "Unsere Innenstadt steht vor großen Herausforderungen. Der Konkurrenzdruck in der Region steigt und das Einkaufszentrum KOMM am Aliceplatz wird bald eine große Herausforderung." Deshalb seien Stadt und private Akteure aufgefordert, Konzepte für eine Aufwertung der Innenstadt zu entwickeln.

Die Teilnehmer waren beeindruckt von den Erfahrungen in Gießen. Heinz-Jörg Ebert, Schuhhändler und Hauseigentümer am Giessener Seltersweg, berichtete von den Erfolgen des dortigen INGE-Projekts. Bereits nach einem Jahr habe sich in der Giessener Innenstadt vieles positiv verändert. Erste Projekte zur Profilierung, Werbung und zur Verbesserung des Ambientes seien umgesetzt, so Ebert. Weitere Aktivitäten, wie ein Beleuchtungskonzept, seien in der Vorbereitung. Ebert betonte, dass nur durch INGE die Erfolge in Gießen möglich gewesen seien.

Hans-Jörg André, Händler und Hauseigentümer in der Frankfurter Straße unterstrich: "Nur wenn alle gemeinsam aktiv werden und bereit sind sich an der Finanzierung zu beteiligen, haben wir die Chance die Offenbacher Innenstadt positiv weiterzuentwickeln." Das INGE-Konzept sei eine Grundlage für gemeinsame Aktivitäten, etwa für eine einheitliche Profilierungs- und Marketingstrategie. Aber auch Investitionen seien denkbar, zum Beispiel ein Beleuchtungskonzept, so André. Dabei sei auch das Engagement der Stadt gefragt. André betont, dass die private Eigeninitiative Investitionen der Stadt nicht ersetzen könne und dürfe.

Die rund 60 Teilnehmer der Veranstaltung diskutierten angeregt die Probleme und Chancen eines solchen INGE-Projekts in der Offenbacher Innenstadt. Helma Fischer fasste am Ende zusammen: "Wir haben aus der Veranstaltung den Auftrag mitgenommen ein schlüssiges Maßnahmenkonzept für die Aufwertung der Offenbacher Innenstadt auf der Basis von INGE zu erarbeiten." Dabei sei die Gruppe der Aktiven auf die Ideen und die Unterstützung aller Akteure in der Offenbacher Innenstadt angewiesen.

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