IHK fordert: Handeln statt reden

(PresseBox) ( Pforzheim, )
Ständig neue Arbeitskreise und eine Vielzahl von Diskussionen drehen sich seit Jahren immer um dasselbe Thema: Entwicklung der Innenstadt des Oberzentrums Pforzheim. Noch scheint sich nicht viel zu bewegen. Doch Stillstand hat Pforzheim nicht verdient.

Die Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald hat mit Interesse die für Pforzheim symptomatische Diskussion um die innerstädtische Entwicklung verfolgt. Dabei sind die unlängst getroffenen Entscheidungen gegen die verkaufsoffenen Sonntage und die Belebung des Marktplatzes durch einen Markt nur das i-Tüpfelchen. Gesetzliche Grundlagen, die nicht in der Stadt Pforzheim, sondern auf Landesebene im Einvernehmen von Politik, Kirchen und Wirtschaft geschaffen wurden, müssen wie in anderen Städten genutzt werden! Man kann sich jedoch des Eindrucks nicht verwehren, dass in der Stadt Pforzheim alles anders ist.

In der unlängst öffentlich geführten Podiumsdiskussion hat sich die Zeitgeschichte wiederholt. In den Jahren 2004 bis 2006 veröffentlichte die Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald zahlreiche Publikationen wie z.B. Pforzheim als Handelsstandort stärken, Handelsforum etc. Inhalt waren die in der zuletzt geführten Podiumsdiskussion geforderten Themen. Ob Pforzheim jetzt ein Masterplan oder STEP2020 benötigt, sei dahingestellt.

Die jüngste Diskussion hat jedoch, so Hauptgeschäftsführer Achim Rummel, erneut gezeigt, dass die Verwaltung, Politik und Wirtschaft Mut und Entschiedenheit nötig haben, sich endlich auf ein klares verbindliches Kon-zept zu einigen. Nicht entscheidend wird der Titel oder Verfasser sein, sondern allein die Umsetzung. Dieses Konzept darf nicht überfrachtet sein. So schlägt Achim Rummel ein überschaubares Bündel von entscheidenden Maßnahmen zur Entwicklung der Innenstadt von Pforzheim vor, die mit einer Zeitachse für eine verbindliche Umsetzung versehen werden. Die Gremien sind aufgefordert, diese Maßnahmen durch zielgerichtete Beschlüsse zu beschleunigen. Eine lebendige Innenstadt mit Planungssicherheit für den Handel darf nicht länger ein Lippenbekenntnis sein, so Rummel.

Die Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald ist wiederholt bereit, konkrete Vorschläge, Informationen und Sachkenntnis, wenn es im Interesse der Beteiligten ist, einzubringen.
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