Neue Wettbewerbsleiter bei "Jugend forscht"

Berthold Sommer aus Rheine folgt Dr. Carsten Penz

Münster/Rheine/Lüdinghausen/Datteln, (PresseBox) - Berthold Sommer aus Rheine leitet zukünftig den IHK-Regionalwettbewerb „Jugend forscht“. Das gab die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen heute (17. Februar) während des Finales der aktuellen Wettbewerbsrunde in Münster bekannt. Der 52-jährige Lehrer, der am Berufskolleg Rheine die Fächer Elektrotechnik und Physik unterrichtet, wird damit Nachfolger von Dr. Carsten Penz (43) aus Lüdinghausen. Penz wiederum, der am Comenius-Gymnasium in Datteln lehrt, übernimmt die Leitung des Landeswettbewerbs „Jugend forscht“.

„Wir freuen uns sehr über den gelungenen Stabwechsel und über das tolle Engagement der beiden Lehrer“, sagte Dr. Eckhard Göske von der IHK Nord Westfalen, die den Regionalwettbewerb bereits seit über 30 Jahren organisiert. Der Einsatz an der Spitze des Wettbewerbs sei charakteristisch für die vielen Betreuungslehrerinnen und -lehrer, die das Rückgrat von Jugend forscht bildeten. „Sie setzen sich weit über den Schulunterricht hinaus dafür ein, ihre Schüler für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern“, weiß Göske. Dieser Beitrag zur Berufsorientierung sei angesichts des großen Mangels an Fachkräften in den sogenannten MINT-Berufen gar nicht hoch genug wertzuschätzen. Dass Penz zum Landeswettbewerbsleiter berufen worden sei, stärke im Übrigen auch das Image der Region auf Landesebene.

Für Penz sind Chemie, Physik und Mathematik, die er seit zwei Jahren am Comenius-Gymnasium in Datteln unterrichtet, „die schönsten Fächer der Welt“. Bevor er 2012 die Leitung des IHK-Regionalwettbewerbs Jugend forscht in Münster übernommen hat, war er Betreuungslehrer für zahlreiche Projektarbeiten des Wettbewerbs. „Infiziert mit dem Jugend-forscht-Virus“ hat er sich 2005 während seines Referendariats am Gymnasium Wolbeck in Münster, wo er mit dem Lehrer und langjährigen Wettbewerbsleiter Franz Kappenberg zusammengearbeitet hat. Seitdem will er „das Leuchten in den Augen“ der Jungforscher nicht mehr missen. „Jugend forscht ist die beste Förderung für Kinder und Jugendliche“, sagt Penz, der auch MINT-Koordinator am Comenius-Gymnasium ist.

Sommer hat 2008 als Betreuungslehrer angefangen. Einem Schüler, der gerne am IHK-Regionalwettbewerb Jugend forscht in Münster teilnehmen wollte, hat er „dabei geholfen“, wie er sagt. Ein Jahr später waren es schon vier Arbeiten. Seitdem ist das schnell gewachsene Team vom Berufskolleg Rheine nicht nur jedes Jahr bei den Schulen mit den meisten Arbeiten im IHK-Regionalwettbewerb, sondern auch bei denen mit den besten Arbeiten. „Als wir für das Berufskolleg das erste Mal dann auch noch das Landesfinale gewonnen haben, war das für viele erst einmal eine Überraschung“, freut Sommer sich noch heute über die regelmäßigen Wettbewerbserfolge.

Das Besondere an Jugend forscht ist „die Begeisterung und die Freiheit“, sagt Sommer: „Kein Lehrplan, keine Noten, keine Anwesenheitspflicht“. Einfach Freude am Tüfteln und Forschen, die meist in Begeisterung münde. Was die Teilnehmer, die sich schnell als „Jufos“ in einer Gemeinschaft fühlten, lernen, sei enorm. Nicht nur, sich selbst zu organisieren oder zielgerichtet zu arbeiten. Angesichts von nicht vermeidbaren Forschungsmisserfolgen gehöre „auch das Kennenlernen von Frustrationstoleranzen“ dazu, schmunzelt Sommer.

Als Leiter des IHK-Regionalwettbewerbs Jugend forscht will Sommer sich dafür einsetzen, dass der Wert des Wettbewerbs für die Berufsorientierung stärker anerkannt wird. Zudem will er die Kontakte zu Unternehmen intensivieren, die bereit sind, die Jungforscher zu unterstützen „und dabei vielleicht schon ihren nächsten Auszubildenden kennenlernen“. Eine stärke Zusammenarbeit, ist Sommer überzeugt, „ist zum beiderseitigen Nutzen“.

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