Umsatzminus im ersten Quartal 2013

(PresseBox) ( Detmold, )
Die 114 Betriebe des verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten erwirtschafteten im ersten Quartal 2013 1,2 Milliarden Euro. "Das ist ein Rückgang um 3,5 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum", stellt Axel Martens, Hauptgeschäftsführer der Industrie und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe), fest. "Während der Export um ein Prozent zulegte, sank die Inlandsnachfrage um sieben Prozent", erklärt Martens die Hintergründe dieser Entwicklung. Die Exportquote, das ist der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz, liegt damit in Lippe bei 47,2 Prozent, NRW erreicht "nur" 44,2 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten stieg um ein Prozent auf fast 24.000 Personen an.

Während die Elektrotechnik, der Maschinenbau sowie die Nahrungs- und Futtermittelindustrie ihre Umsätze auf Vorjahresniveau halten konnten, meldeten Metall-, chemische und Druckindustrie zweistellige Schrumpfungsraten. Ausnahmslos in allen Branchen schwächelt die Inlandsnachfrage. Überdurchschnittliche Exporterfolge erzielten die Nahrungs- und Futtermittelindustrie, der Maschinenbau und die Elektrotechnik.

Trotz Umsatzrückgängen wurde die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der lippischen Industrie leicht erhöht. Insbesondere die Kunststoffindustrie stellte drei Prozent mehr Arbeitnehmer ein. In diesem Industriezweig sind mittlerweile 3.200 Personen beschäftigt. In der Elektrotechnik, Lippes größter Einzelbranche, finden 8.560 (+ 1,2 Prozent) Personen einen Arbeitsplatz.
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