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Pressemitteilung BoxID: 640261 (Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold)
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Industrieumsatz im Minus

(PresseBox) (Detmold, ) Die 113 Betriebe des verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten erwirtschafteten von Januar bis September diesen Jahres 3,8 Milliarden Euro. "Der gute Geschäftsverlauf im September konnte nicht verhindern, dass es im Vergleich zum Vorjahr zu einem Minus von 1,4 Prozent kam. Erfreulich ist jedoch, dass die lippische Wirtschaft insgesamt das Niveau des Vorkrisenjahres 2008 übertroffen hat", erklärt Axel Martens, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) diese Entwicklung.

Während der Inlandsumsatz unterhalb des Vorjahres lag (-3,0 Prozent) nahm der Export leicht zu (+0,4 Prozent). Lippe liegt damit im Trend der Landesentwicklung. Die Exportquote in Lippe übertraf allerdings mit 47,6 Prozent bei Weitem die Exportquote des Landes (44,3 Prozent). 23.845 Personen fanden in der lippischen Industrie einen Arbeitsplatz, das entspricht in etwa dem Vorjahr.

Drei Branchen meldeten ein Umsatzplus. Dazu gehörte die Elektrotechnik, Lippes größte Einzelbranche. Das Wachstum von 2,7 Prozent war allein auf die Auslandsnachfrage zurück zu führen, die um 5,1 Prozent stieg. Der Absatz im Inland ging demgegenüber um ein Prozent zurück. Von dieser Branche gingen positive Impulse für den Arbeitsmarkt aus. Es wurden 1,9 Prozent mehr Personen eingestellt. Mittlerweile arbeiten 8.640 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der lippischen Elektroindustrie.

Nicht nur in der Elektrotechnik, sondern auch in der Nahrungs- und Futtermittelindustrie sowie dem Holzgewerbe konnten in den drei zurückliegenden Quartalen Umsatzzunahmen verbucht werden, die mit einem leichten Stellenaufbau einhergingen. In der Kunststoffindustrie, Lippes zweitwichtigster Einzelbranche sank der Umsatz demgegenüber um 2,7 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten stieg allerdings um 0,7 Prozent auf 3.125 Personen.

Den stärksten Umsatzeinbruch musste die Metallindustrie mit einem Minus von 16,5 Prozent verkraften, gefolgt von Druckereien (-11,0 Prozent), der Möbelindustrie (-9,8 Prozent) sowie dem Maschinenbau (-9,0 Prozent).