PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 376510 (Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold)
  • Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold
  • Leonardo-da-Vinci-Weg 2
  • 32760 Detmold
  • https://www.detmold.ihk.de/
  • Ansprechpartner
  • Renate Dahmen
  • +49 (5231) 7601-0

Export sorgt für Umsatzplus

(PresseBox) (Detmold, ) Von Januar bis Juli 2010 erwirtschafteten die lippischen Industriebetriebe 2,5 Mrd. Euro. Das entspricht einem Plus von 15,1 Prozent bei den 112 meldepflichtigen Betrieben des verarbeitenden Gewerbes. "Getragen wurde dieses Wachstum insbesondere vom Export, der allein um 22,9 Prozent zunahm", teilt Axel Martens, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe), mit. Lippe liegt damit weiter über dem Landesdurchschnitt von plus 16,4 Prozent.

Der Inlandsumsatz stieg in Lippe um 9,4 Prozent (NRW + 7,2 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten ging um 5,3 Prozent (NRW - 5 Prozent) auf 22.774 Personen zurück. Ein Teil dieses Stellenabbaus ist jedoch auf den Rückgang der meldepflichtigen Betriebe um elf Unternehmen zurückzuführen.

Die Exportquote, das ist der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz, liegt mit aktuell 45,1 Prozent weit über dem Landesdurchschnitt (43,4 Prozent).

Das höchste Wachstum mit plus 25,5 Prozent erwirtschaftete die Elektrotechnik, Lippes größte Einzelbranche, der Auslandsumsatz stieg sogar um ein Drittel. Zweistellige Wachstumsraten meldet auch der Maschinenbau. Sowohl in der Elektroindustrie als auch im Maschinenbau hat sich die Internationalisierung in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht. Zwischenzeitlich gehen 60 Prozent der Umsätze auf den Export zurück.

Überdurchschnittliche Steigerungsraten werden auch in der chemischen Industrie erreicht, die sowohl im In- als auch im Ausland sehr erfolgreich wirtschaften konnte. Die chemische Industrie ist die einzige Branche, in der die Zahl der Beschäftigten um 1,7 Prozent auf 915 Arbeitnehmer anzog.

Die Kunststoffindustrie informiert über unterdurchschnittliche Wachstumsraten, der Inlandsumsatz hat noch nicht wieder Fuß gefasst.

Schrumpfende Umsätze beklagen die Metallindustrie (- 10,3 Prozent) und die Hersteller von Möbeln (- 0,8 Prozent). In der Möbelindustrie ist der Umsatzrückgang auf den stark rückläufigen Export zurückzuführen, denn das Inlandsgeschäft zieht bereits wieder leicht an.