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Pressemitteilung BoxID: 523869 (Industrie und Handelskammer Hochrhein-Bodensee)
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Die Zukunft ist weiblich

Zwei Frauen leiten künftig die Aus- und Weiterbildung der IHK Hochrhein-Bodensee

(PresseBox) (Konstanz / Schopfheim, ) Die Leitung des Geschäftsfeldes Aus- und Weiterbildung der IHK Hochrhein-Bodensee ist neu besetzt worden. Seit dem 1. Juli gibt es an der Spitze ein weibliches Team, nachdem der bisherige Leiter Jan Glockauer als Hauptgeschäftsführer zur IHK nach Trier gewechselt ist.

Den Bereich Ausbildung übernimmt Alexandra Thoß. Die gebürtige Vogtländerin und diplomierte Psychologin war in verschiedenen Unternehmen im Bereich der Ausbildung und Personalentwicklung tätig. Zuletzt war sie als Ausbildungsleiterin des Pharmaunternehmens Nycomed/Takeda in Konstanz verantwortlich für alle Fragen der Berufsausbildung. Ihr praktisches Know-how will Alexandra Thoß fortan engagiert für die Ausbildungsbetriebe im IHK-Bezirk Hochrhein-Bodensee einbringen.

Der Bereich des Übergangs von der Schule in den Beruf ist dabei eines der Themen, die in den kommenden Jahren an Gewicht gewinnen werden. "Zusammen mit anderen Partnern im dualen System, Schulen, Unternehmen, sozialen Einrichtungen oder der Agentur für Arbeit werden wir zukünftig noch stärker gefordert sein, Jugendliche mit mangelnder Ausbildungsreife oder Einschränkungen fit für eine Ausbildung zu machen. Aufgrund der demografischen Entwicklung sollte das Ziel sein, alle jungen Menschen in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Gemeinsam müssen wir an geeigneten Konzepten dafür arbeiten."

Keine Unbekannte in der Region ist Johanna Speckmayer, die neue Leiterin der Weiterbildung. Bereits seit sieben Jahren ist die ausgebildete Außenhandelskauffrau und studierte Literaturwissenschaftlerin in diesem Bereich als Teamleiterin bei der IHK erfolgreich tätig; nun übernimmt sie die Gesamtverantwortung für die Weiterbildung. Der gebürtigen Österreicherin liegt die berufliche Bildung dabei sehr am Herzen. In ihrer neuen Funktion möchte sie das Weiterbildungsangebot für die Mitgliedsunternehmen weiter ausbauen und durch verstärkte Beratung in den Betrieben diesen bei der Personalentwicklung helfen. "Wir können in den letzten Jahren eine sehr positive in der Teilnehmerentwicklung bei unserem Lehrgangsangebot verzeichnen. Dennoch sind wir Deutschen gegenüber unseren europäischen Nachbarn noch Weiterbildungsmuffel.", sagt Johanna Speckmayer. "Mein Ziel wird es weiter sein, Unternehmen und Mitarbeitern gleichermaßen die Bedeutung von Weiterbildung gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung vor Augen zu führen und vor allem ältere Arbeitnehmer dazu zu motivieren, ihre berufliche Entwicklung selbst in die Hand zu nehmen."

Einen großen Schwerpunkt ihrer Arbeit sieht sie in der Etablierung des geplanten neuen Weiterbildungszentrums in Schopfheim "Mit dem Neubau werden wir die Qualität unseres Angebotes weiter verbessern", ist Speckmayer überzeugt.