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Pressemitteilung BoxID: 346834 (Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen zu Essen)
  • Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen zu Essen
  • Am Waldthausenpark 2
  • 45117 Essen
  • https://www.essen.ihk24.de
  • Ansprechpartner
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IHK: Weg zum Innovationsland fortsetzen - Industrie stärken

(PresseBox) (Essen, ) Die Industrie- und Handelskammer zu Essen (IHK) wünscht eine schnelle Regierungsbildung und fordert die Politik auf, für eine stabile Landesregierung zu sorgen. Stillstand kann sich NRW nicht leisten, so die IHK.

Die Wirtschaft setze darauf, dass die neue Regierung einen erwartbaren, verlässlichen politischen Kurs fährt und das Industrieland NRW gestärkt in die Zukunft führt. Die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte habe dabei oberste Priorität. Die in den letzten Jahren erfolgten Konsolidierungsanstrengungen müssten nun nach dem krisenbedingten Anstieg der Staatsverschuldung konsequent fortgesetzt werden.

Der Weg zum Innovationsland und die Rückbesinnung auf die wirtschaftliche Bedeutung der nordrhein-westfälischen Industrie müsse weiter beschritten werden. Ein Rückfall in alte wirtschaftspolitische Ansichten wäre verfehlt: Steuererhöhungen, mehr Staat und mehr Bürokratie kann sich NRW nicht leisten.

Die neu zu bildende Landesregierung in NRW muss die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft stärken. Dies müsse auch in der Umwelt- und der Energiepolitik berücksichtigt werden. Die Wirtschaft sei sich ihrer Verantwortung für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen völlig bewusst, so die IHK. Das sei schon dadurch deutlich geworden, dass sich das Wirtschaftswachstum in den vergangenen Jahren weitgehend vom Verbrauch natürlicher Ressourcen abgekoppelt habe. Nun muss die Politik den Unternehmen die erforderlichen Spielräume geben, den Umweltschutz effizient umzusetzen. Überzogene staatliche Auflagen und eine einseitige Ausrichtung auf ökologische Produkte und Produktionsverfahren wären der falsche Weg. Vielfalt ist das Gebot der Stunde. Das gelte auch für die Energiepolitik. NRW benötige einen ausgewogenen Energiemix, der eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung ermöglicht.