IHK: Industrie entwickelte sich 2011 positiv - höchster Auslandsumsatz seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen

(PresseBox) ( Essen, )
Die Industrie in der MEO-Region (den Städten Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen) entwickelte sich im Jahr 2011 überdurchschnittlich gut. Dies teilt die Industrie- und Handelskammer zu Essen (IHK) mit. Danach wurde ein Gesamtumsatz von 11,3 Mrd. Euro erzielt, ein Plus von 13,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders der Auslandsumsatz legte mit +19,6 Prozent stark zu und erreichte fast 4,7 Mrd. Euro. Das war gleichzeitig der höchste Wert seit Beginn der Industriestatistik im Jahre 1951. Mittlerweile werden rund 42 Prozent der industriellen Umsätze durch Exportgeschäfte erwirtschaftet. Die Belegschaftszahl stieg im Jahr 2011 auf insgesamt 39.260 Beschäftigte (+2.088 bzw. +5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Im Vergleich zum Land Nordrhein-Westfalen wurden damit in allen Bereichen deutlich bessere Ergebnisse erzielt.

Interessant ist auch der langfristige Vergleich: So verringerte sich die Belegschaftszahl der Industriebetriebe gegenüber dem Jahr 2000 in der MEO-Region um 16,2 Prozent; der Rückgang fiel damit geringer aus als im Landesdurchschnitt NRW (-18,9 Prozent). Seit 2005 gingen landesweit 6,0 Prozent der Industriearbeitsplätze verloren, während die Belegschaftszahlen in der MEO-Region dagegen leicht anstiegen. Hierzu IHK-Präsident Dirk Grünewald: "Das Parlament der IHK hat im Jahr 1999 ein Grundsatzpapier zur zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung der Region verabschiedet. Ziel war es, im neuen Jahrtausend zur wachstumsstärksten Region des Landes NRW zu werden. Der Fokus lag dabei insbesondere auf dem industriellen Bereich. Die Statistik zeigt, dass wir hier auf einem sehr guten Weg sind."

Die Entwicklung in den drei IHK-zugehörigen Städten verlief unterschiedlich. In Essen wurde ein Gesamtumsatz von 5,2 Mrd. Euro (+17,4 Prozent) registriert. Maßgeblich daran beteiligt war der Export, der die Umsätze um gut 18 Prozent steigerte. Der Personalbestand wuchs um 1.182 Stellen.

Die Industrie in Mülheim an der Ruhr erhöhte den Inlandsumsatz geringfügig auf 2,1 Mrd. Euro. Beim Auslandsumsatz wurde ein Zuwachs von 13,7 Prozent festgestellt. Damit stieg der Gesamtumsatz um 5,3 Prozent auf 3,2 Mrd. Euro. Auch die Belegschaftszahlen legten zu (+3,5 Prozent) - ein Plus von 438 Arbeitsplätzen.

Das Verarbeitende Gewerbe in Oberhausen verbuchte eine Steigerung des Gesamtumsatzes von 17,8 Prozent auf insgesamt 3,0 Mrd. Euro. Das Auslandsgeschäft legte dabei um ein Viertel zu. Die Exportquote stieg auf über 60 Prozent. Auch die Zahl der tätigen Personen wuchs um 468 auf 8.438 und damit um 5,9 Prozent.
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