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Pressemitteilung BoxID: 235639 (Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main)
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Hans-Messer-Preis an Absolventen der FH Frankfurt verliehen

(PresseBox) (Frankfurt , ) Larissa Bichert und Adam Busch wurden am Dienstag von der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main mit dem Hans-Messer-Preis 2009 ausgezeichnet. Der mit 6.000 Euro dotierte Preis würdigt hervorragende Studienleistungen von Absolventen der Fachhochschule Frankfurt unter Berücksichtigung der praktischen Relevanz der Abschlussarbeit und der Dauer des Fachstudiums. Bereits zum 19. Mal wurden Abschlussarbeiten in Namen des 1997 verstorbenen, langjährigen Präsidenten und Ehrenpräsidenten der IHK Frankfurt am Main, Dr. Hans Messer, prämiert.

"Wir möchten auch in diesem Jahr an die großen Verdienste von Dr. Hans Messer für die IHK-Organisation und für die Wirtschaft im Bezirk der IHK Frankfurt am Main und in Hessen erinnern. Dr. Messer hat sich stets mit Themen beschäftigt, die eine hohe gesellschafts- und wirtschaftspolitische Aktualität hatten", sagte Hans-Joachim Tonnellier, Präsident der IHK Frankfurt am Main, anlässlich der Preisverleihung.

Diplom-Wirtschaftjuristin (FH) Larissa Bichert studierte Wirtschaftsrecht und hat in ihrer Diplomarbeit das Thema "Marken- und Produktpiraterie in China" behandelt. Während Deutschland nach einer Untersuchung der Internationalen Handelskammer (ICC) die besten Rahmenbedingungen für den Schutz des geistigen Eigentums hat, ist China in den Augen vieler Betroffener ein Paradies für Produktfälscher. Frau Bichert hat die chinesischen Gesetze analysiert und kommt zu dem Ergebnis, dass das "gesamte Regelungswerk überwiegend" den westlichen Standards entspricht. Kern des Problems ist die mangelnde Durchsetzung der Vorschriften. Sie schlägt eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung des Schutzes geistigen Eigentums vor, u. a. eine stärkere länderübergreifende Kooperation zwischen Behörden.

Diplom-Ingenieur (FH) Adam Busch studierte Maschinenbau und hat in seiner Diplomarbeit das Thema "Erstellen einer generischen Testspezifikation für Türpaneele" bearbeitet. Es handelt sich um eine Industriearbeit, die in Zusammenarbeit mit der Firma Schindler Aufzüge AG, Ebikon, Schweiz, durchgeführt wurde. Die Schwerpunkte dabei lagen in der Planung, Durchführung und Auswertung experimenteller Versuche, im Einsatz von Berechnungen nach bestimmten Methoden und der Definition einer Prüfvorschrift.