Braunkohle-Staubkraftwerk Fechenheim: Kontroverse in der Stadtpolitik rasch beenden

(PresseBox) ( Frankfurt, )
Der Präsident der IHK Frankfurt am Main, Dr. Mathias Müller, hat vor einer Beeiträchtigung der industriepolitischen Standortbedingungen in Frankfurt gewarnt. Vor dem Hintergrund der Auseinandersetzungen in der Koalition der Frankfurter Stadtregierung sagte Dr. Müller: "Wir dürfen nicht den Eindruck entstehen lassen, dass die Stadt mit allen juristischen Mitteln die Entwicklungsmöglichkeiten von Industriebetrieben in unserer Stadt aushebeln wollte." Die Stadt Frankfurt trage mit ihrer gespaltenen Haltung zum Braunkohle-Staubkraftwerk der Allessa Chemie im Industriepark Fechenheim zur Verunsicherung der Industrie in der Region bei.

"Mit dem weiteren Klageweg würde die Stadt den bisher tatkräftigen gemeinsamen Bemühungen von Stadt, Wirtschaft und Verbänden um eine angemessene Wahrnehmung der Industrie und eine Stärkung des Industriestandorts FrankfurtRheinMain zuwiderhandeln", sagte Dr. Müller. Zudem gefährde sie die Wettbewerbsfähigkeit wichtiger Industrieunternehmen in Frankfurt und damit Arbeitsplätze. Bei Allessa arbeiten in Frankfurt rund 200 Menschen. "Zu einer ausgewogenen Industrie- und Wirtschaftspolitik der Stadt gehört es auch, energieintensive Produktion - wie etwa die Chemieindustrie - am Standort zu halten und echte Standortvorteile - wie die im Bundesschnitt sehr geringen Stromausfallzeiten - zu sichern." Die Industrie in Frankfurt verdiene nicht nur eine bessere Wahrnehmung durch Politik und Gesellschaft, sondern benötige vor allem klare, eindeutige und verlässliche politische Rahmenbedingungen, die die notwendige Planungssicherheit für große Investitions- und Standortentscheidungen gewährleisten
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