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Pressemitteilung BoxID: 729339 (Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main)
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Bauaufschub für Terminal 3 am Flughafen fatal für die Wirtschaft

(PresseBox) (Frankfurt, ) Eine Verzögerung für das Terminal 3 würde für den Standort FrankfurtRheinMain einen schleichenden Qualitätsverlust in seiner Verkehrsanbindung bedeuten und Nachteile der Unternehmen im internationalen Wettbewerb mit sich bringen. Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main (IHK) sieht daher in der von Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir angestrebten Aufschiebung des Baubeginns einen langfristig unzureichenden Vorschlag. Der Bau eines dritten Terminals würde nur verschoben, aber nicht überflüssig. Eine Interimslösung verursachte also zusätzliche Kosten, die beim sofortigen Bau des Terminals 3 nicht anfallen.

Die IHK spricht sich daher ausdrücklich für eine baldige Realisierung des Vorhabens aus. Denn nur so kann die notwendige Drehkreuzfunktion von Frankfurt für Deutschland und Zentraleuropa im internationalen Wettbewerb gesichert werden. Zuverlässigkeit und Qualität für Umsteiger werden durch Terminal 3 enorm verbessert, das Risiko, einen Anschlussflug zu verpassen, wird verringert.

"Nur durch die Drehkreuzfunktion des Flughafens ist die Attraktivität der Region als Standort für international agierende Unternehmen gewährleistet. Und diese gilt es durch das Terminal zu stärken", sagte Dr. Alexander Theiss, Geschäftsführer der Abteilung Standortpolitik der IHK Frankfurt am Main. Die Unternehmen in der Region sind auch wegen der vorzüglichen Erreichbarkeit des Standortes durch den Flughafen so erfolgreich. "Mit dem dritten Terminal am Flughafen Frankfurt, wird die Zukunft FrankfurtRheinMains als einer wirtschaftsstärksten Regionen in Europa ein stückweit sicherer sein. Die heutige Ankündigung von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), für den Bau des Terminals 3 EU-Investitionsmittel zu beantragen, unterstreicht dies deutlich. Der Bau eines dritten Terminals ist ein wichtiges Signal für Unternehmen, die in FrankfurtRheinMain und Deutschland investieren wollen", so Dr. Theiss.

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