Erfolgsmodell Europass

(PresseBox) ( Erfurt, )
Europa wächst immer stärker zusammen - besonders auf dem Arbeitsmarkt ist diese Entwicklung spürbar. Doch wie genau ist die Qualifikation eines potenziellen Mitarbeiters aus Frankreich, Polen oder Griechenland einzuschätzen? Um nationale Unterschiede bei der Darstellung von Arbeitsleistungen und -inhalten auszugleichen und im In- und Ausland gesammelte Erfahrungen zu dokumentieren wurde 2005 der "Europass" eingeführt.

Eine erste Erhebung durch die EU-Kommission hat jetzt gezeigt, dass das neue Instrumentarium breite Akzeptanz findet. "Seit 2005 haben über 12 Millionen Personen das Europass-Portal im Internet aufgesucht. Inzwischen werden jährlich rund 12.000 Zugriffe registriert", erklärt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt. Drei Millionen Personen, darunter 60 Prozent mit Hochschulabschluss, hätten seither den Europass-Lebenslauf erstellt.

Der Europass besteht aus fünf Dokumenten, anhand derer Bildungsstand, Berufserfahrung oder Sprachkenntnisse für Arbeitgeber oder Bildungseinrichtungen in den wichtigsten Amtsprachen dargestellt werden können. In seiner Gesamtheit vermittelt er ein umfassendes Bild über persönliche Fähigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen des Inhabers und erleichtert die Vergleichbarkeit im europäischen Kontext.

Bestandteile sind der Europass-Lebenslauf, Sprachenpass, Diploma Supplement, Europass-Zeugniserläuterungen und Europass-Mobilität. Die Formulare können größtenteils im Internet online und gebührenfrei erstellt werden.
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