Gute Geschäfte in der Metropolregion

IHKs legen gemeinsamen Konjunkturbericht für die Metropolregion Rhein-Neckar 2012 vor / Beschäftigungsprognose sagt Stellenaufbau voraus

(PresseBox) ( Heppenheim, )
Um der wachsenden Bedeutung der Metropolregion Rhein-Neckar gerecht zu werden, erstellen die vier Industrie- und Handelskammern (IHK) der Metropolregion (Darmstadt, Pfalz, Rheinhessen, Rhein-Neckar) zusätzlich zu ihren Berichten für den jeweiligen IHK-Bezirk zu Jahresbeginn einen gemeinsamen Konjunkturbericht. Bei einem Pressegespräch im Bildungszentrum Bergstraße der IHK Darmstadt in Heppenheim stellt heute Dr. Uwe Vetterlein, Hauptgeschäftsführer der IHK Darmstadt, den 6. Konjunkturbericht Rhein-Neckar vor.

"Die Unternehmen aus der Metropolregion Rhein-Neckar berichten uns von außerordentlich erfreulichen Geschäften. Neun von zehn Unternehmen sprechen von einem guten oder zumindest befriedigenden Geschäftsverlauf. Insbesondere in der Industrie und bei den Dienstleistern läuft es derzeit gut", fasst Vetterlein die aktuelle wirtschaftliche Situation in der Metropolregion zusammen. "Allerdings haben sich die Erwartungen abgeschwächt und sind von Unsicherheit über den Fortgang der Staatsschuldenkrise und deren Bewältigung geprägt", sagt der IHK-Hauptgeschäftsführer mit Blick auf die kommenden Monate. Ein Fünftel der befragten Unternehmen rechnet dementsprechend mit schlechter werdenden Geschäften.

Beschäftigungsprognose

Rund ein Fünftel der Unternehmen der Metropolregion sind auf der Suche nach zusätzlichen Mitarbeitern. Weitere zwei Drittel der Unternehmen wollen ihren Mitarbeiterstand zumindest halten. "Insgesamt rechnen wir deshalb mit einem moderaten Beschäftigungsaufbau im Laufe des Jahres von rund 9.500 sozialversicherungspflichtigen Stellen in der Region Rhein-Neckar", sagt Vetterlein. Den größten Beschäftigungsaufbau gibt es im Dienstleistungssektor. Hier rechnen die IHKs mit 7.000 zusätzlichen Stellen. Weitere 1.500 werden voraussichtlich im Handel entstehen. In der Industrie wächst die Zahl der Mitarbeiter dagegen nur leicht um 500 Beschäftigte - so die IHK-Prognose.

Industrie: Konjunkturlokomotive unter Dampf

Jedes zweite Industrieunternehmen spricht von guten Geschäften. Nur acht Prozent berichteten der IHK von einem schlechten Geschäftsverlauf. Eine Stütze der guten Entwicklung ist nach wie vor das Auslandsgeschäft. Ein Drittel der exportierenden Industrieunternehmen rechnet mit einer Zunahme der Ausfuhren in diesem Jahr. In der Folge werden die Investitionsausgaben leicht zunehmen. Von der Entwicklung in der Industrie profitieren der Großhandel, die unternehmensnahen Dienstleister sowie das Transportgewerbe.

Einzelhandel berichtet von guten Geschäften

Die Situation im Einzelhandel stellt sich gut dar. Ein Drittel berichtet von guten Geschäften und immerhin bei jedem zweiten Händler ist der Geschäftsverlauf befriedigend. Allerdings fürchtet der Handel, dass die Verbraucherstimmung kippen könnte, wenn die Unsicherheiten über den Fortgang der Staatsschuldenkrise und deren Auswirkungen auf die Region weiter anhalten.

Dienstleistungen boomen

Die Dienstleister berichten von einer außerordentlich guten Geschäftslage. Eine Mehrheit erwartet, dass die Geschäfte in diesem Jahr gleich bleiben oder sich verbessern. Die Investitionen im Dienstleistungssektor werden in den kommenden Monaten zunehmen.
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