"Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen": Drei Schulen aus Südhessen ausgezeichnet

(PresseBox) ( Darmstadt, )
30 hessische Schulen wurden am heutigen Montag, 2. September 2013, mit dem "Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen" ausgezeichnet. Darunter waren auch drei Schulen aus Südhessen: die Albert-Schweitzer-Schule in Groß-Zimmern, die Anna-Freud-Schule in Weiterstadt und das Max-Planck-Gymnasium in Groß-Umstadt. Kirsten Rowedder aus dem Geschäftsbereich Innovation und Umwelt, zuständig für Bildungsthemen in der IHK Darmstadt, sagt dazu:

"Wir gratulieren den Schulen in Südhessen zum Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung. Sie alle zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihre Schülerinnen und Schüler in besonderem Maße auf das Leben nach der Schule vorbereiten und ihnen Hilfestellungen bei der Berufs- oder Studienwahl geben. Damit tragen sie dazu bei, dass mehr Schulabgänger direkt in eine Ausbildung gehen. Das ist wichtiger denn je: Denn inzwischen bleibt bei jedem fünften hessischen Unternehmen ein Ausbildungsplatz unbesetzt. Stattdessen landen immer mehr Schüler im sogenannten Übergangssystem zwischen Schule und Ausbildung. Da ist das stärkere Engagement von Schulen in der Berufsorientierung dringend nötig.

Besonders freut uns, dass mit der Albert-Schweitzer-Schule in Groß-Zimmern auch eine der Schulen ausgezeichnet wurde, die mit Unterstützung der IHK Darmstadt eine 'Zukunftswerkstatt' eingerichtet hat. Diese speziellen Klassenzimmer werden zurzeit in zahlreichen weiterführenden Schulen in Südhessen eingerichtet, um sie bei der Berufsorientierung frühzeitig zu unterstützen. Die Schüler können sich darin über Berufe informieren und Bewerbungstrainings machen. Unternehmen können sich und ihre Ausbildungsberufe den Schülern vorstellen. Damit ermöglichen die Schulen ihren Schülern einen reibungslosen Übergang in die Ausbildung."

Das "Gütesiegel Berufsorientierung Hessen":

Mit Beginn des Schuljahres 2010/2011 wurde das Gütesiegel zunächst für Schulen mit den Bildungsgängen Haupt- und Realschule und Förderschulen eingeführt. Im Schuljahr 2011/2012 wurde das Angebot auf die gymnasiale Oberstufe ausgeweitet. Es ist Bestandteil des "Gesamtkonzepts Fachkräftesicherung Hessen" der Hessischen Landesregierung und unterstützender Baustein der landesweiten Strategie zur "Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule - Beruf" (OloV).

Kultusministerin Nicola Beer, Prof. Dr. Mathias Müller, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft (Arge) hessischer Industrie- und Handelskammern, und Matthias Gräßle, Geschäftsführer der Arge, haben am 2. September in der IHK Frankfurt am Main das "Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen" an die ausgezeichneten Schulen überreicht.
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